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Die Raubritterskulpturen fielen 1974 zunächst einem Kran-Unfall zum Opfer

Das Raubrittertor wurde 2001 saniert:
Thomas Methe schreibt: „Das aktuelle Rätselbild zeigt das Raubrittertor von Klinge. Der Torbogen galt beziehungsweise gilt als besonderes Wahrzeichen des Ortes. Das steinerne Tor auf dieser Aufnahme mit den barocken Sandsteinplastiken ist etwa um die 500 Jahre alt und war ursprünglich der Haupteingang zum ehemaligen Gutshof von Klinge. Erkennbar ist, dass damals auf dem Tor drei Raubritterskulplturen aus Sandstein gefertigt und auf das Haupttor gesetzt wurden. Bis zum Jahr 1974 standen die
Raubritterskulpturen auf einem schmalen Dach über dem Torbogen zum Gutshof. Diese wurden von der Bevölkerung als Büsten von Rittern angesehen. Ein Kran der landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft rammte den Torbogen, so dass die Skulpturen herabstürzten und zerbrachen. Später wurden sie restauriert und standen einige Zeit im Forster Rosengarten und waren dort als sogenannte Raubritterskulpturen bekannt. Erst im Jahr 2001 wurde es möglich, die alte Toranlage auf historischen Boden wiederzuerrichten. Hierzu wurden auch die Raubritterskulpturen wieder auf den Torbogen gesetzt und so lebt dieses Wahrzeichen als Erinnerung an den Heimatort Klinge weiter. Der Ortsabbruch von Klinge erfolgte 1981. Nur rund um den Klinger Bahnhof sind noch vereinzelt Wohnhäuser.“
Ein Rätselbild gewonnen hat Thomas Methe.
Herzlichen Glückwunsch!