Forst: Saal hatte einen Glasboden

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Wo einst ein Glasboden war, ist heute ein Teppich

Im Gasthaus Zum Grünen Baum wurde viel getanzt
Horst Baltin hat die Gastlichkeit auf dem Rätselfoto erkannt: „Auf diesem Rätselbild ist der Saal der Gaststätte Beyer in der Gubener Straße zu sehen. Diese Aufnahme kann kurz vor oder nach dem 2. Weltkrieg entstanden sein. Heute heißt die Gaststätte „Zum grünen Baum“. Der Inhaber der Gaststätte ist der Sohn von der Gaststätte Beyer.“
Ingo Jörgler ergänzt: „Von 1913-33 war dort der Sportverein Fichte untergebracht. Der Saal hatte einen Glasboden. Jetzt ist dort Teppich ausgelegt.
Meine Mutter hat früher immer durch die Fenster geschaut und den Leuten beim Tanzen zugeschaut. Dort waren früher sehr oft Tanzveranstaltungen. Ich bin alle 14 Tage im Gasthaus ‘Zum Grünen Baum’. Die Sülze ist ganz lecker.“
Thomas Methe vermutet: „ Die Aufnahme könnte aus den 30er-Jahren sein.“
Der Gastshaus-Chef Karl-Heinz Beyer selbst kann das Aufnahmedatum auch nur vermuten: „Die Gaststätte wurde 1875 als ‘Gasthaus Zum Grünen Baum’ gegründet. Um 1910 wurde durch meinen Großvater Franz Beyer ein neues Gebäude mit Tanzsaal unter dem Namen ‘Beyers Klubhaus’ eröffnet. Aus dieser Zeit muss die Postkarte ungefähr stammen. Mein Vater Karl Beyer, der in den 30er Jahren die Gaststätte weiter führte, lies dann ein von unten beleuchtetes Glasparkett einbauen, dass bei den Forstern sehr beliebt war. Seit 1992 führe ich die Gaststätte in der Gubener Straße wieder unter dem Namen Gasthaus zum Grünen Baum weiter“.