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Einst FDJ, heute Volkssolidarität

Bilder aus dem alten Spremberg | Von | 18. November 2016

n unserer letzten Ausgabe hatten wir die Gebäude an der Georgenstraße an der Spreebrücke gesucht

In unserer letzten Ausgabe hatten wir die Gebäude an der Georgenstraße an der Spreebrücke gesucht

Leser erinnern sich an das Gebäude zwischen Spree und Georgenstraße

Mehrere Leser haben die korrekte Lösung zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch Kerstin Großer aus Spremberg. Sie schreibt folgendes: „Es handelt sich um die Georgenstraße. Im ersten Gebäude war oben ein Büro der FDJ. Jetzt befindet sich dort die Volkssolidarität. Das zweite Haus war das Textilwerk II. Unten befand sich die Krempelmaschine 8, wo ich gearbeitet habe. Oben waren die Zimmertei und Büros. Ich habe bis zum Jahr 1992 dort gearbeitet, dann wurde alles durch die Treuhand geschlossen. Ich wohne seit ein paar Jahren in der Nähe und kann so meinen alten Arbeitsplatz sehen.“
Dorothea Böhrenz, ebenfalls aus Spremberg, merkt an: „Heute ist die Georgenstraße Nummer 37 zu sehen. Dort befinden sich Wohnungen, Gewerberäume und das Kontaktcafé der Volkssolidarität. Ursprünglich handelte es sich um eine Tuchfabrikantenvilla. Dort lebten wohlhabende Leute. Übrigens spielt das Gebäude auch im zweiten Teil von Strittmatters „Laden“ eine Rolle. Er schreibt dort von „feinen Leuten, die mit Messer und Gabel essen können“. Laut dem Buch wohnte dort Rechtsanwalt „Spadi“. Tatsächlich hießt der Advokat Paul Scharlach. Dessen Tochter Ilona gehörte zu den ersten Mädchen, die auf der einstigen Jungenschule, dem heutigen Erwin-Strittmatter-Gymnasium, das Abitur ablegte.“
Karin Sitza aus Spremberg schreibt folgendes: „Im ersten Haus, das zu sehen ist, ist jetzt Volkssolidarität drin. Müsste aus 1950/60 sein. Unten war ein Laden, den hatte eine Frau Zech. Die hat Blusen, Kleider und Röcke verkauft. Ich selbst habe mir als junge Frau wunderschöne Kleider dort gekauft. Das Ladenfenster sieht man noch.  Das zweiDort war mal eine Gaststätte Kurt, zu der sagte man auch Totenschänke, weil früher der Totenschmaus nach der Beerdigung auf dem Georgenbergfriedhof  stattfand. Dort steht heute eine Griechische Gaststätte. Das dritte Haus war das Textilwerk II,. Es steht zwar heute noch, aber es verfällt langsam. Das ist schade.“
Frank Moschall aus Spremberg schreibt: „Diese Straße mit diesem imposanten Gebäude im Vordergrund kenne ich natürlich. Habe ich doch in der Georgenstraße 8 (heute 37)  die ersten 25 Jahre meines Lebens gewohnt. Viele Familien wohnten dort in den großen schönen Wohnungen. Um das Jahr 1984 herum zogen immer mehr Institutionen und Parteien in die leergezogenen Wohnungen ein. Den Mietern, meiner Familie natürlich auch, wurde nahe gelegt, sich anderen Wohnraum zu suchen. So war es ein schleichender Übergang eines schönen Wohnhauses in ein öffentliches Gebäude. Von da an waren nun z.B. die FDJ, der DTSB, DFD, LDPD und die Volkssolidarität im Hause tätig. Im Jahr 1987 bin dann auch ich ausgezogen. Heute befindet sich dort u.a. eine Sozialstation der Volkssolidarität.“
Gewonnen hat diesmal Kerstin Großer aus Spremberg.
Herzlichen Glückwunsch!



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