
Diesmal haben uns wieder zahlreiche Zuschriften erreicht.
Eva Höer mailte uns: „Der abgebildete Biergarten von Hanflands in der Altsprucke weckt bei mir viele Erinnerungen. Aufgewachsen im Rübelandweg konnte ich durch den Siedlerverein in diesem Biergarten schöne Sommer- und Kinderfeste miterleben, auch auf der Wiese hinter der Brücke waren noch Stände aufgebaut und viele Spiele für die Kinder vorbereitet. Im Sommer gab es im Biegarten auch Freiluftkino auf einer großen Leinwand.
Auf der Kegelbahn war manchmal mein Vater, die Kinder mussten dann Kegel aufstellen und anschließend gab’s dafür im Biergarten Gubener Plinse. Beim Sonntagsspaziergang ist man gern im Biergarten eingekehrt. Bei Hanflands habe ich einige Familienfeiern miterlebt, aber auch Schulfeiern der Diesterwegschule sind mir noch in guter Erinnerung.“
Gernot Lehmann teilte uns mit: „Ich bin alter Gubener, das Bild habe ich gleich erkannt. Es ist das Bierlokal Hanfland in der Altsprucke. Ich kenne das Lokal durch meinen Vater, Frau Hanfland kenne ich auch persönlich. Mit meinem Vater war ich dort, weil viele Jahre eine Rassegeflügelausstellung stattfand. Ich kann mich gut erinnern, dass die runden Tische etwas ganz besonderes in der Gaststätte waren. Frau Hanfland war auch eine super Köchin. Zu DDR-Zeiten war aber Frau Duhring die Chefin. Nach der Wende hatte meine Tochter das Abschlussfest der Schule dort. Ich habe heute noch den Geruch der Gaststätte in der Nase, es sind schöne Kindheitserinnerungen.“
Anita Wächtler telefonierte mit uns: „Wenn man über die Brücke kam, war man erst im Garten von der Gaststätte Hanfland. Rechts ist der Saal zu erkennen, der eigentliche Eingang war sozusagen auf der Rückseite des Bildes – gegenüber dem hier gezeigten Biergarteneingang.“
Wolfgang Teske schrieb uns ebenfalls seine Erinnerungen: „Es handelt sich um das Gartenlokal Hanfland in der Gubener Altsprucke. Die Brücke im Vordergrund führt über das Schwarze Fließ. Das Lokal ist leider auch vor einiger Zeit zu einem Wohnhaus umgebaut worden, als der Gaststättenbetrieb eingestellt wurde. Nach der Wende war das Lokal noch geöffnet, und der Tanzsaal rechts auf dem Foto wurde auch für Kleintierausstellungen genutzt. In der ehemaligen Kegelbahn war das Getränkelager der Gastro-GmbH untergebracht. In der Altsprucke bei der Eigentümerin Else Hanfland gehörten zahlreiche Vereine zum Stammpublikum, wie Anglerverein, Kaninchen-, Hühner- und Ziegenzüchter. Hausbälle waren beliebt und die Tanzschule Ilse Wust-Hefter führte Tanzstundenbälle und den ‘Großen Ball am dritten Weihnachtsfeiertag’ durch.“
Günter Kaschube erzählte: „Es ist das ehemalige Gartenrestaurant Hanfland mit Fließbrücke nach hinten raus. Ob es die Brücke noch gibt, weiß er gar nicht.
In den 40er- und 50er-Jahren hat dort der Siedlerverein seine Sommerfeste gefeiert. Damals unter der Bezeichnung Heinz Winter (Tischlermeister). Er war dort Organisator und Vorstand des Vereins und hat alles organisiert.“
Bernd Meyer hat uns am Telefon erzählt. „Als Kind bin ich oft mit meinem Vater über die Brücke über das ‘Schwarze Fließ’ gegangen, damals, so erinnere ich mich noch genau, standen große Bäume auf der Seite. Dort waren auch immer tolle Kinderfeste, die die Sprucker Siedler organisiert haben. Im Gasthaus haben die Männer dann auch gekegelt und das beliebte ‘Adlerschießen’ veranstaltet. Das war für uns Kinder immer ein Ereignis. Mein Vater hat damals auch mit der Bolzenarmbrust gut getroffen. Tischlermeister Winter aus der Fläming-Straße war damals sehr aktiv.“








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