
Sechs Stadtlinien von A bis F / Gedränge bei Schichtwechsel im CGF:
Unser relativ junges „Damals war’s-Foto war keine schwere Rätselaufgabe, weckte aber viele Erinnerungen, so bei Inge Wende. Sie schreibt: „Lösung B) ist richtig. Die Buslinien wurden mit Buchstaben gezeichnet. Auf dem Bild links oben ist die Giebelseite mit Reliefs der ehemaligen Poliklinik des CFG zu sehen. Links unten war die Bibliothek des CFG. Weiter links und nicht mehr auf dem Bild zu sehen, war das Verwaltungsgebäude des Chemiefaserwerkes, in dem ich 29 Jahre gearbeitet habe.“
Auch Diana Thiele tippt auf Lösung B und mailt: „Es gab sechs Linien A bis F, meist fuhr ich als Kind mit der C oder D Linie. Das war die Stadt-Linie. Es ergab sich ca. 1979 oder 1980 (ich war 8 oder 9), dass ich mit meiner Freundin in die Schwimmhalle fuhr. Nach dem tollen Badenachmittag wollten wir nach Hause. Nun standen wir an der Schwimmhalle, und es kam ein Bus, ich glaube die B Linie. Meine Freundin sagte, der ist richtig und wir stiegen ein. Wir schnatterten und lachten und merkten erst spät, das wir schon längst aus Guben raus waren. In aufkommender Panik stiegen wir aus. Und mit kindlicher Logik waren wir uns sicher , dass der auch wieder entgegengesetzt fährt. Also liefen wir los und kamen am Schild ‘Steinsdorf’ vorbei. Wir wurden unsicher, liefen aber weiter in derselben Richtung. Irgendwann fragt ein Wartburgfahrer, wo wir hinwollen, wir sagten in den Marchlewski-Ring. Wir durften einsteigen und freuten uns auf zu Hause. Aber irgendwie fuhren wir in die falsche Richtung. In Eisenhüttenstadt im Marchlewski-Ring fragte der nette Mann ‘Welche Nummer?’ Aber die gab es ja hier gar nicht. Wir sagten zur Leninallee wäre richtig, aber auch da kam es uns komisch vor. Zum Schluss brachte er uns zur Polizeiwache. Dort dachte man, wir wollten abhauen. Dabei hatten wir nur 20 Pfenning und das Schwimmzeug im Gepäck. Wir durften auf der Polizeiwache Kuchen essen und den Sandmann schauen, das fanden wir gut. Aber ich hatte später immer einen genauen Blick, wo der Bus hinfährt. Bei Familienfesten ist dieser unfreiwillige Ausflug nach Eisenhüttenstadt eine gern erzählte
Anekdote und ich schäme mich immer noch dafür. Wären wir einfach sitzen geblieben, hätten wir dieses kleine Abenteuer nicht erlebt, denn der Bus war schon wieder Richtung Guben unterwegs.“
Vielen Dank allen Rätselfreunden. Ein Bild gewinnt diesmal Diana Thiele. Glückwunsch!







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