Guben: Prominenz traf sich an der Keller-Bar

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Unser letztes Rätselbild zeigte das Kollektiv der Jungen Welt

Beliebte Bouletten / Personal auf zack / Familienfeiern und Tanzabende:
Unser letztes Rätselbild vom Team der Gaststätte „Junge Welt“ weckte zahlreiche, schöne Erinnerungen bei unseren Lesern. So auch bei Kerstin Heik, geborene Wirchan, deren Mann das Foto im Märkischen Boten entdeckte: „Meine Eltern Brigitte und Werner Wirchan kehrten 1967 aus Schirgiswalde nach Guben zurück, um die „Junge Welt“ zu übernehmen. In der hinteren Reihe von links nach rechts habe ich Frau Hoth, Herrn Sandrowski (Onkel Horst), Frau Kess, Frau Schmidt (Schmidti) sowie meine Mutter Brigitte Wirchan und meinen Vati Werner Wirchan erkannt. Vorne stehen Ella Wirchan (meine Oma) und Waltraud (den Nachnamen weiß ich leider nicht mehr). Oft habe ich in den Ferien in der Küche geholfen, aber auch viele schöne Stunden bei Feiern verbracht.“
Auch Ramona Albinus war in ihrer Jugend ein regelmäßiger Gast:
„Der Mann mit der Kochmütze ist mein Onkel, Horst Sandrowski. Seine Bouletten waren besonders beliebt bei den Gästen. Die ältere Dame links mit der Strickjacke ist Oma Wirchan, die Mutter des Betreibers. Sie hat immer ausgeholfen, wenn es mal geklemmt hat. Ich erinnere mich noch gut an die große Waage hinter dem Tresen und hinten hatte der Chef auch sein Büro. Meine Jugendweihe 1980 haben wir in der Weinstube hinten gefeiert. Im Keller gab es eine richtig schöne Bar. Hier fand sich auch immer wieder Prominenz ein. Das war nichts für ‘Normalsterbliche’.“
Renate Jeschke und Renate Walter haben ebenfalls so manche Feier in der Jungen Welt erlebt. Letztere schreibt: „Bei flotter Musik und gutem Essen haben wir dort unser Tanzbein geschwungen, ob Jugendweihe oder Silberhochzeit, beim Team der Familie Wirchan war immer was los.“
Norbert Geier hat das Personal gleich wieder erkannt. „Vor allem den Chef. Der Service war sehr auf zack. Die Damen waren schnell, haben gut und immer höflich bedient. Viele schöne Feiern haben wir damals hier gehabt. Leider geht jetzt alles den Bach runter. Es gab und gibt sogar Überlegungen für einen Abriss.“
„Auch ich war gern in der Jungen Welt zu Gast. Ich habe damals in der Nähe gewohnt“, sagt B. Koschack aus Guben am Telefon. „Damals waren die Preise für einen Tanzabend deutlich erschwinglicher als heute. Die Gaststätte war immer gut besucht, vor allem bei Tanzveranstaltungen. Und man musste noch früh da sein, um einen Platz zu bekommen. Heutige Tanzabende beginnen ja erst gegen 22 Uhr oder 23 Uhr. Um die Zeit ging es für uns schon fast nach Hause.“

Gewonnen hat Ramona Albinus.
Herzlichen Glückwunsch!