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In unserer letzten Ausgabe hatten wir die Straße „Am Markt“ im Stadtzentrum von Forst gesucht

Leser erinnern sich an die Straße „Am Markt“ im Herzen von Forst

Mehrere Leser haben die richtige Lösung zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch Wolfgang Schenk aus Forst.- Er schreibt folgendes: „Ich glaube, die Hammerstraße ist zu sehen. Das rechte Gebäude beherbergte im Erdgeschoss die Reichshallen, eine beliebte Gaststätte für Vereine. Der Neubaublock links hinter dem Bagger und Lkw müsste zum Bereich der Jägerstraße gehören. Die Neubauten im Hintergrund erstrecken sich  zur Amtstraße bis zum Markt. Dieser gesamte Komplex zwischen Uferstraße und Gutenbergplatz, Kirchstraße und Max-Fritz-Hammerstraße beinhaltete  viele historische geschichts-trächtige Gebäuden, Straßen, Plätzen und Gassen wie Kirch-, Mühlen-, Hammer-, Jäger- und Grenadierstraße, Am Haag, Salz- und Brauhausgasse.“
Martin Schneider, ebenfalls aus Forst, merkt an: „Nachdem ich mich nun schon jahrelang über ihre historischen Bilder in der Zeitung freue, will ich nun auch zum ersten Mal etwas zum Bild des vergangenen Wochenendes schreiben. Das Foto muss so Ende der 1970er-/Anfang der 1980er-Jahre aufgenommen sein – spätestens 1983, denn in diesem Jahr wurde meines Wissens nach der Block in der Haagstraße errichtet, sodass dieser Blick nicht mehr möglich gewesen wäre. Der Fotograf blickt in die Straße Am Markt. Keines der Gebäude steht heute mehr. Rechts sieht man die Gaststätte Reichshallen (Abriss ungefähr 1983), im Hintergrund ist der Wohnblock in der Amtstraße zu sehen (Rückbau 2013). Dort steht mittlerweile die Residenz Rosenstadt. Der Block links daneben wurde bereits 2003 abgerissen. Das Gebäude am linken Bildrand stand ungefähr dort, wo jetzt der Fahrradweg am Mühlgraben entlang geht. Abgerissen wurde es im Zuge des Wohnblockbaus in der Haagstraße, circa 1983.“
Franz Bergmann aus Forst schreibt folgendes: „Dieses Mal kann ich nur raten. Zu sehen ist wahrscheinlich die Straße am Markt. Das Motiv auf dem Bild gibt es schon lange nicht mehr. Es muss vor 35 bis 40 Jahren entstanden sein, als im Forster Zentrum großflächig abgerissen wurde. Später befand sich dort der Wohnblock an der Haagstraße. Bis zur Stadtkirche St. Nikolai war es von dort nur ein Katzensprung. Eigentlich schade, dass so viel alte, sicherlich historisch wertvolle Bausubstanz den Abrissbirnen zum Opfer fallen musste. Vielleicht hätte man mit mehr Augenmaß manches noch erhalten können.“
Gewonnen hat dieses Mal Martin Schneider.
Herzlichen Glückwunsch!