Senftenberg: Tagebaurestloch wird Erholungsort

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Das Rätselbild der letzten Ausgabe zeigte die Grube Ilse in Großräschen. Viele Leser aus der Region erkannten das. Derzeit wird die Grube geflutet

Seebrücke bereits jetzt begehbar / Grubenkante wird Strandpromenade
Unser letztes Rätselbild zeigte die Grube Ilse. Auch Wolfram Balke erkannte das und schreibt: „Ich denke, dass es sich bei dem Rätselbild um die Grube Ilse in Großräschen handelt. Da wir ab und zu in Großräschen zu tun haben (Musikschule Enkelkind und Optiker Thiele), schauen wir auch ab und zu auf den IBA-Terrassen vorbei und sehen dort den allmählich voll laufenden Grubensee.“
Walter Czarnecke hat ebenfalls erkannt, dass es sich bei dem Tagebaurestloch der vergangenen Ausgabe um die Grube Ilse handelt: „Die Lösung lautet A) Grube Ilse Großräschen. Ist ja nun alles verschwunden, ich habe in Großräschen in der BBS ‘Walter Ulbricht’ meinen ersten Beruf als Bergbaumaschinist erlernt. Vor kurzem gab es auch eine Führung, wie es 2017 aussehen wird (soll). Prima auch, dass euer Bote jetzt 14-täglich kommt.“
Dieter Probst, Walter Czarnecki  und Eberhard Roitsch meldeten sich ebenfalls mit der richtigen Lösung. „Lösung A). Warum? Na, Senftenberg hat über 40 Jahre seinen See! Welzow hat zwar den ‘Clarasee’ – wohl eher ein Teich… und ein Restloch Welzow? Höchstens in 40-50 Jahren, wenn das Teilfeld 2 kommen sollte. Also Grube Ilse – sollte ja der Ilse-See werden, wird aber nun ‘Großräschener See’“, so Eberhard Roitsch.
Mit der kontinuierlichen  Flutung des Tagebaurestlochs entsteht hier seit 2007 der Großräschener  Ilsesee. An den heutigen IBA-Terassen soll nach und nach eine Hafenanlage entstehen. Über die Seestraße kann man schon jetzt zum Seehotel und zur  Seebrücke gelangen. Von hier aus sollen in wenigen Jahren Feriengäste mit Ausflugsboote an- und ablegen können. Doch noch befindet sich das Projekt in der Entstehungsphase.
Die Flutung wurde zuletzt auf 2017 fest gelegt. Dann soll der
gewünschte Wasserstand erreicht sein, so dass der See für Badegäste und Touristen frei gegeben werden kann. Aus dem Tagebau wurden in den Jahren 1965 bis 1999 etwa 330 Millionen Tonnen Rohbraunkohle gefördert. Dabei wurden 35 Quadratkilometer Land umgebaggert und insgesamt 1 840 Millionen Tonnen Abraum bewegt werden. Unser Wochengewinner heißt diesmal Eberhard Roitsch. Herzlichen Glückwunsch!