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Spremberg: Brunnen auf dem Georgenberg

Bilder aus dem alten Spremberg | Von | 19. Juli 2008

damals080726_spbWir haben wieder zahlreiche Briefe erhalten.
Manfred Gnida schrieb: „Im heutigen Stadtpark auf dem Georgenberg kann man diesen Brunnen heute wieder bewundern. 1828 wurde hier der Städtische Friedhof eröffnet und als Georgenbergfriedhof ging er in die Spremberger Geschichte ein. Nicht nur kunstvolle ehemalige Grabstätten, sondern auch verschiedene Bauwerke, Denkmalanlagen und Anlagen, die durch den damaligen Verschönerungsverein entstanden sind, sind in Erinnerung geblieben. Die Aufnahme des Fotos liegt ja schon 80 Jahre zurück, aber der Brunnen war damals schon ein beliebter Ort zum Verweilen. Geschaffen wurde er, wie mir bekannt ist, vom Bildhauer und Steinmetz Paul Heidel. In einem kleinen Ehrenhain sprudelte die ‘Steinerne Tulpe’, wie das kleine Kunstwerk bezeichnet wurde, viele Jahre, umgeben von Gräbern, Grünanlagen und Bänken. Leider wucherte die Anlage im Laufe der Jahre völlig zu, und von der Brunnenanlage war kaum noch etwas zu sehen. Die Stadt ermöglichte bei einer Umgestaltung des Stadtparkes auch die Freilegung dieses kleinen Kunstwerkes, welches jetzt auch schon von einer größeren Entfernung sichtbar ist. Schön wäre es, wenn der Brunnen seine damalige Ansicht bekäme und das Wasser darin wieder sprudelt.“
Gerhild Herrmann erinnerte sich ebenfalls. „Wenn alle Brünnlein (noch) fließen (würden). Ja er steht noch auf dem Areal des alten Friedhofsgeländes auf dem Georgenberg. Kaum beachtet und leider dem Zerfall preisgegeben. Ein Zeugnis handwerklicher Betonbaukunst aus längst vergangener Zeit, beachtenswert und sicherlich sehr erhaltungswürdig.
In der Nähe des Brunnens ist auch das in jüngerer Vergangenheit errichtete ca. vier Meter hohe Granitkreuz als Mahn- und Gedenkstätte für gefallene deutsche Soldaten und Kriegsopfer aus den Jahren 1914 – 18 und 1939 – 45. Bei Betrachtung der Formgebung dieses Brunnens komme ich zu der Vermutung, dass der Schöpfer eventuell eine Blütenform zeigen wollte. Es wäre für meine Begriffe sinnvoll, diesen Brunnen zu restaurieren.“



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