
Zur 700-Jahrfeier der Stadt waren beim Festumzug 57 Gruppen zu sehen:
Manfred Gnida schreibt: Gut kann ich mich noch an die Ereignisse zur Zeit dieser Aufnahme erinnern. Es war die Festwoche vom 24. Juni bis 4. Juli zur damaligen 700-Jahrfeier unserer Stadt. Täglich fanden unterschiedliche und zahlreiche Veranstaltungen in dieser Zeit statt. Hier nur einige Beispiele genannt, wie die Eröffnungsveranstaltung im Deutschen Theater, Filmveranstaltungen, Sternmarsch mit mehreren Orchestern, Kfz-Veteranentreffen, Modeschauen, Ausstellungen, Gesang und Tanz, Lampionumzug, Unterhaltungsprogramme unterschiedlicher Art und die beliebte Veranstaltung „Mach mit mach’s nach – mach’s“ mit „Adi“ auf der Freilichtbühne. Alle Veranstaltungen kann man gar nicht aufzählen, denn zu umfangreich war die Festwoche. Ein Höhepunkt war der im Bild ersichtliche Festumzug, der die Geschichte und die Entwicklung der Stadt in Gruppen zeigte. 27 Gruppen bildeten damals den historischen Teil und 20 den Gegenwartsteil; etwa 350 Mitwirkende in historischen Kostümen und entsprechenden Bildern nahmen teil. Viele fotografierten diesen einmaligen Festumzug und dazu zähle auch ich. Das abgebildete Foto zeigt die Gruppe 12, die die um 1700 veranstalteten großen Jagden durch eine heimkehrende Jagdgruppe darstellte. Die Nr. 13 dahinter widmete sich dem Befreiungskrieg von 1812/13 und präsentierte das deutsch-russische Bündnis im Kampf gegen die napoleonische Fremdherrschaft. Zu den Gebäuden: Es ist die Gaststätte „Zur Post“, welche eine lange geschichtliche Tradition mit der heutigen Zeit verbindet, zu sehen. Die Häuser an der Ecke Lange Straße/Johannisgasse waren das „Saebisch-Haus“ und dahinter „Brillen-Royke“, wie es mir in Erinnerung ist. Lange Zeit standen die Gebäude leer, bis Anfang März 1982 ein Abriss erfolgte. Die Baulücke wurde bis 1990 als Parklücke genutzt und danach durch Neubauten geschlossen.“
Manfres Gorrmanns hat sich auf dem Foto erkannt: „Das ist der Umzug zur 700 Jahr Feier in Spremberg. Die Bläsergruppe der Jagdgesellschaft Sellessen, ist hier zu sehen. Der Längste in der Mitte bin ich persönlich.
Weiter zu sehen sind Neubert Gutfried, Schiemer, Heinz. Lutzier Armin, Vogt, Jochen. Gorrmanns, Manfred. Es ist ein Unterschied zu damals. Heute ist alles neu gemacht.“
Ein gerahmtes Foto gewonnen hat Manfred Gorrmanns.
Herzlichen Glückwunsch!







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