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Es knirscht im Olymp

Kommentare | Von | 29. September 2023

Der Handel schaut mindestens quartalsweise voraus und füllt jetzt die Regale weihnachtlich. Leserfotos melden diese wichtige Neuigkeit. Die Politik hat ein ganzes Jahr Vorlauf; sie dekoriert in Brandenburg jetzt ihre Verlautbarungen mit den Gesichtern der Damen und Herren, die in einem Jahr zur Wahl stehen. Am 22. September 2022 ist es wieder so weit. Zuerst kam, klarer Fall, der Ministerpräsident in diesem Zusammenhang ins Gespräch. In Forst wurde er dieser Tage als Direktkandidat nominiert. Er hat den Wahlkreis 41 (Spree-Neiße) 2009, ‘14 und ‘19 gewonnen, zuletzt relativ knapp vor dem AfD-Bewerber Steffen Kubitzki. Die blaue Kante dürfte auch diesmal schwer zu nehmen sein, zumal es aus der CDU einen Anwärter gibt, der vermutlich viele Stimmen zieht: Fred Mahrow, der Bürgermeister von Guben. Er macht an der Neiße seit fünf Jahren (vorher schon amtierend) einen tollen Job und soll nun als Direktkandidat die CDU-Chancen verbessern. Die regiert zwar zwischen SPD und Grünen leidlich mit, verliert aber in dieser Klemme immer mehr an Profil. Sie kam zuletzt nur auf 15,6 Prozent der Stimmen und fällt damit in Potsdam weniger auf, als die Freien Wähler, die mit etwas über fünf Prozent in den Landtag einzogen und zu einer klaren Stimme der Opposition wurden. Sie haben ihren Frontmann Peter Vida eben als erneuten Spitzenmann nominiert und gleich formuliert, wo sie Besseres im Land wollen: in der Gesundheitsversorgung, im Bus- und Bahnverkehr und in der Bildungspolitik. Auf 8 Prozent möchten sie mit ihrer „Revolution von unten“ kommen und dem trägen Potsdamer Olymp jetzt als „die Orangen“ Dampf machen. Na gut, die Farbe passt erst einmal zu vorweihnachtlichen Handelsstimmung – ob sie den Roten Adler beflügeln kann – wer weiß. Woidke, der übrigens seinen Wahlkreis nicht gewinnen muss, um Ministerpräsident zu bleiben, hat zwischendurch schon angedeutet, dass er weiter auf Rot-Schwarz-Grün setzt. Obwohl er weiß, dass es mächtig knirscht in seinem Olymp. J.H.

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