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Höher, weiter, schneller

Kommentare | Von | 4. September 2023

Vielleicht werden wir uns Namen wie Helena Guttke, Theresa Staar und Karolina Helwig merken müssen. Sie sind junge Leichtathletinnen aus Cottbus und können Gold-, Silber- und Bronzemedaillen vorweisen. Das können deutsche Leichtathleten nach der Weltmeisterschaft ihres Sports in Budapest leider nicht. Das großartige Sportfest an der Donau, das von einem begeisterten Publikum gefeiert wurde wie kaum eine WM der Leichtathleten zuvor, ging ohne eine einzige Medaille für Deutschland zu Ende. 70 Athleten des DLV-Teams gingen leer aus aber waren, wie es heißt, „bester Stimmung“. Der Sport scheint deutsche Wirklichkeit abzubilden. Die Stimmung ist allenthalben gut, die Ergebnisse sind in der Wirtschaft, in der Bildung und nun auch im Sport eher bescheiden. Das Höher, Weiter, Schneller ist verpönt, wird schon in der Schule abgelehnt, weil verlieren als „ungerecht“ verdumm deutet wird. Wo nicht verloren wird, wird auch nicht gewonnen. Das will gelernt sein, und der Sport ist hierfür die beste Trainingsstrecke. Helena, Theresa und Karolina haben Ende Juli Gold (800-Meter-Lauf), Silber (1500 m Hürden) und Bronze (Weitsprung) bei der Deutschen Jugendmeisterschaft in Stuttgart gewonnen. Bravo! Bravo für die Mädchen, die Trainer und all die anderen, die mit ihnen trainieren, mal gewinnen, mal verlieren. Im Leichtathletik-Club Cottbus haben sie eine gute Heimat, obwohl der bis vor 30 Jahren noch als Sportclub Cottbus (SCC) weitaus erfolgreicher sein konnte. Die Heimat von Rosi Ackermann, Uwe Grabe, Gunhild Hoffmeister, Christian Rudolf und so vielen anderen Medaillengewinnern wurde kleingeredet und 1993 aufgelöst. Der LCC versucht sich als Erbe und feiert dieses Wochenende im Reimannstadion 60. Geburtstag. Alles Gute.
Beim Deutschen Leichtathletik Verband (DLV) wird nicht gefeiert. Da wird nach Geld gerufen. Von Milliarden ist die Rede. Man will zu Olympia 2028 wieder ganz oben sein.
Mit den Strukturen? Da hilft ganz sicher Geld allein nicht viel weiter. J.H.

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