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Im Grünen Tal

Kommentare | Von | 10. Mai 2024

Eigentlich ist es längst Wirklichkeit, das Net Zero Valley oder auch „Grüne Tal Lausitz“, in dem Klimaschutz eine modellhafte Heimat hat. Wer sich an den Qualm aus Jänschwalder Schornsteinen oder den Dreck des Cottbuser Heizkraftwerkes der 80er Jahre erinnert oder gar den Gestank, den Schwarze Pumpe ins Spremberger Spreetal drückte, noch spürte, atmet heute geradezu genießend die herrliche Luft ein, die in der waldreichen Lausitz und auch über ihren einst schwerbelasteten Städten liegt. Sprembergs Bürgermeisterin Christine Herntier, eine Wortführerin an der politischen Front des Strukturwandels, hat vollkommen Recht, wenn sie betont: „Cottbus und Spremberg sind in besonderem Maße Treiber als auch Nutznießer des Lausitzer Strukturwandels.“ Sie hatte zu solcher Positionsbestimmung in dieser Woche im Cottbuser Rathaus Gelegenheit, als hier die beiden Spreestädte eine Vereinbarung über noch engere wirtschaftliche Zusammenarbeit unterzeichneten. Spätestens seit dem beschlossenen Kohleausstieg gibt es ein enges Zusammenwirken von Lausitzer Kommunen in Brandenburg und Sachsen. Zwischen Cottbus (100 000 Einwohner) und Spremberg (25 000 Einwohner) soll es nun noch intimer zugehen, insbesondere, was das Zusammenwirken der Wirtschaftsfördergesellschaften EGC in Cottbus und ASG Spremberg betrifft, aber auch der beiden Gründerzentren. Es soll, wenn Investitionen in Aussicht stehen, nichts an begrenzten Möglichkeiten der einen oder anderen Stadt scheitern, haben sich Tobias Schick und Christine Herntier in die Hand versprochen. Beide Städte rechnen in naher Zukunft mit Einwohnerzuwachs und wollen sich in den entsprechenden Bereichen ihrer Stadtentwicklungen vertrauensvoll abstimmen. Ausdrücklich werden beide Städte die Bewerbung um die Anerkennung als Net Zero Valleys vorantreiben, ein EU-Instrument zur Markterschließung für Unternehmen und zur Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe im Grünes Tal des Aufstiegs. J.H.

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