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Kommentar: Wissenschaftspark

Kommentare | Von | 13. Januar 2023

Viele Leser kennen diese irritierten Blicke, wenn von Science-Park und den Millionen-, wenn nicht gar Milliarden-Eurobeträgen gesprochen wird, die Bund und Land und sonst wer da anlegen.
Science in Cottbus – was ist das eigentlich?
Gesprochen wird das englische Wort seinz und es heißt auf Deutsch schlicht Wissenschaft. Ein Wissenschaftspark also soll auf dem ehemaligen Flugplatzgelände entstehen. Warum das Projekt nicht einfach auch so genannt wird? Nun, die ängstlichen Wissenschaftler aus der Provinz (und auch die regierungsnahen in Potsdam) haben Angst, dass diese Welt sie nicht ernst nimmt, wenn sie deutsch sprechen. In deren Praxisalltag ist das Englische durchaus nötig, denn Wissenschaft wird längst nicht mehr nur national betrieben, sondern vernetzt sich weltweit, und da wäre es extrem hinderlich, wenn jeder in seiner Heimatsprache referierte.
Hingegen: Für die Stimmungslage hier im aufbruchsfrohen Lausitzer Land ist genau das Gegenteil hinderlich. Wer jeden Cottbuser und Forster und Gubener und Spremberger, Kolkwitzer, Neuhausener, Schenkendöberner usw. für ein neues Lebensgefühl mit Wissenschaftspark begeistern will, der muss das hier auch so sagen. In Klammern darf dann ruhig (science park) dabei stehen.
Der Titel bleibt ja auch nur das breite Tor in dieses Wunderland des Niederlausitzer Strukturwandels, den die Werbeleute neuerdings sehr treffend mit dem schönen deutschen Wort „krass“ zusammenfassen. Junge Leute würden gar sagen „voll krass“, womit sich das kurze Worte tendenziell positiver anfühlt. Es ist voll krass, dass sich hier die stärksten Bäume der Wissenschaft zum Park sammeln, um klimaneutrales Fliegen, künstliche Intelligenz und unschädliche Energiequellen für uns alle zu erfinden – um nur wenige Beispiel zu nennen.
Und das alles ist wirklich nicht science fiction oder Utopie, sondern unsere Wissenschafts-Baustelle, die das Kohlebaggern ablöst. Perfekt! J.H.

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