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Leserbriefe vom 15.04.23

Leserbriefe | Von | 18. April 2023

LESERFOTO: Über die wunderschöne Bepflanzung rund um das Brunnenbecken am Cottbuser Schillerplatz hat sich beim Osterspaziergang J. Mennel gefreut: „Ich komme immer wieder gern in meine Heimatstdt und freue mich über Gärtnerfleiß in der Stadtpromenade, im Blechen- und Goethepark und diesmal besonders auf dem Schillerplatz hinter unserem wundervollen Theater. Ich glaube, es sind tausende Narzissenzwiebeln gesteckt worden, die jetzt gerade mit den Hornveilchen ihre Pracht entfalten. Die Cottbuser dürfen dieses Blütenmeer dann über Wochen genießen. Hoffentlich wird auch der Brunnen mit seinen Fontänen wieder angestellt.“

LESERFOTO: Über die wunderschöne Bepflanzung rund um das Brunnenbecken am Cottbuser Schillerplatz hat sich beim Osterspaziergang J. Mennel gefreut: „Ich komme immer wieder gern in meine Heimatstdt und freue mich über Gärtnerfleiß in der Stadtpromenade, im Blechen- und Goethepark und diesmal besonders auf dem Schillerplatz hinter unserem wundervollen Theater. Ich glaube, es sind tausende Narzissenzwiebeln gesteckt worden, die jetzt gerade mit den Hornveilchen ihre Pracht entfalten. Die Cottbuser dürfen dieses Blütenmeer dann über Wochen genießen. Hoffentlich wird auch der Brunnen mit seinen Fontänen wieder angestellt.“

Energiewende

Atomausstieg und andere Verbote – Dr. Volker Kobelt hat sich mit den Hürden der Energiewende befasst:
Neulich sagte eine „Grüne“ Bundestagsabgeordnete im Fernsehen: „Ich bin Abgeordnete im Deutschen Bundestag, meine Aufgabe ist es, Gesetze zu machen!“ Seitdem verstehe ich, weshalb wir eine so chaotische Wirtschaftspolitik haben. Meine politischen „Lieblinge“ sind offenbar der Ansicht, dass ihr Wert an der Zahl beschlossener Gesetze gemessen wird. Ich glaubte, dass die Abgeordneten die Regierung zu kontrollieren haben und das Leben der Bürger erleichtern sollten. Nur wenn es gar nicht anders geht, müsse ein neues Gesetz gemacht werden.
Ich habe den Eindruck, Wirtschaftspolitik gibt es bei unseren Politikern gar nicht mehr. Seit Herr Trittin Umweltminister war, gibt es keine Politik der sozialen Marktwirtschaft mehr. Davor wurde noch Volkswirtschaftspolitik – so hieß eines meiner Prüfungsfächer bei der Prüfung zum Diplomvolkswirt an der Universität in Göttingen am 7. November 1966 – zur sozialen Marktwirtschaft betrieben, die zum deutschen Wirtschaftswunder führte. Man musste nicht Gesetze auf Teufel komm raus machen, Ludwig Erhard hat mit Hilfe von Steuern und Zöllen die Wirtschaft geleitet.
Mit Frau Merkels Ausstieg aus der Nutzung der Atomenergie besteht unsere Politik aus Verboten. 1. Verbot von Atomkraftwerken, 2. Verbot von Steinkohle, 3. Verbot von Braunkohle, 4. Verbot von Erdöl, 5. Verbot von Erdgas, 6. Verbot von Fracking-Verfahren, 7. Verbot von Verbrennermotoren, 8. Verbot von Öl- und Gasheizungen etc. etc. etc.
Das ist keine sozialliberale Marktwirtschaft sondern eine zentralgeleitete Zwangswirtschaft. Meiner Meinung nach müssten sämtliche technischen Methoden genutzt werden, um viel elektrischen Strom zu produzieren, dann wird er auch billiger. Für Abnehmer muss der Marktpreis gelten, nicht der höchste Preis für alle. Auch Wasserstoff ist erst mal keine Lösung. Wir benötigen Unmengen an Strom zur Herstellung von Wasserstoffgas. Wenn politisch gewollt ist, das Strom die Hauptenergiequelle sein soll, dann muss dieser Strom verbilligt werden, nicht verteuert. Die Mehrwertsteuer auf Strom gehört folglich schnellstens abgeschafft. Nur dann gelingt die Energiewende. – Aller Unsinn mit Zahlungen an die Bürger und Deckel auf Preise und unendliche
bürokratische Hürden sind unnötig. Lasst uns sozialliberale Marktwirtschaft versuchen – das funktioniert.

Ohne Augenmaß
Mit ihrer Meinung nach missglückten Balkonmodellen am Cottbuser Brunschwigpark befasst sich Simone Buder:
Die Cottbuser Wohnscheibe Hallenser Straße aus dem Jahr 1976 in schöner Wohnlage hat nichts an ihrer Attraktivität für Mieter verloren – außer den weiten Ausblick durch die geänderte Balkonform. Den Blick bei geschlossener Balkontür oder am Fenster stehend im fast 180- Grad-Winkel über das Kleinod Brunschwig zu schwenken, ist nicht mehr möglich. Das ist jetzt nur noch vom vorderen Rand der Balkonbrüstung aus möglich. Eine Blickverengung an kalten Tagen. Die nun zwei Meter tiefen, grauen Überdachungen bei vollständiger Verkleidung der Seiten schlucken das Tageslicht und versperren den einst unverstellten Blick. Auch das Schwätzchen mit dem Balkonnachbar und das abendliche entspannte Beobachten, wie Mauersegler sich aus ihren Nestern in die Lüfte fallen lassen, sind nicht mehr möglich. Wer hat diese sinnlos verlorene Wohnqualität projektiert? Die Genossenschaftsmitglieder konnten hier nichts entscheiden.Andere Wohnblocks in der Stadt zeigen, dass es besser geht.
Ich werde nun trauern und mich dann einrichten. Versuchen, das Gute im wieder einmal Unabdingbaren zu finden. Regentrübe Tage werden aber noch ein bisschen trüber sein.

Für und Wider
Beste Grüße aus Haidemühl schickt Gunter Maltusch:
Sehr geehrter Herr Heinrich,
ich möchte Ihnen meinen herzlichen Dank für genderfreie Osterwünsche ebenso wie für Ihre ehrlichen Worte unter der Rubrik „In dieser Woche“ übermitteln. Der Märkische Bote hebt sich für mich in wohltuender Weise von der ganzen weiteren Medienlandschaft ab.
Ich wünsche Ihnen und Ihrem Team weiterhin alles Gute.
*
Weniger zufrieden ist Lutz Prast. Er mailt „mit angemessenem Gruß“:
Ihre Friedensmarschanalyse ist unvollständig, denn mit keinem Wort erwähnen sie den Montagsostermarsch in Cottbus. Unwissen kann es kaum sein, eher politische falsch verstandene Korrektheit. Ich bin gespannt, wann Sie Ihr Fähnchen in den neuen Wind stellen und ob man Ihnen das dann abnehmen wird. Ob tatsächlich ihre geliebten Roten die Märsche veranstalten, möchte ich bezweifeln, denn die beliefern den Krieg mit Waffen, dass er noch lange geht und viele Menschen das Leben kostet.
*
Auch Gottfried Schneider aus Cottbus schreibt kritisch:
Der Herr Chef sollte mal seine Ostvergangenheit ablegen. Ich bin Jahrgang 30, also bin ich Republikaner der Weimarer Republik, Nazi, DDR-Bürger oder Bürger der Republik Deutschland? Was soll das Gejammere nach seiner lieben DDR. Man man muss bewusst in der Gegenwart leben und arbeiten. Vorwärts immer – rückwärts nimmer.
*
Aus Cottbus, zur Zeit aber in Turnov, schreibt Hans-Joachim Mietke:
Mit Ihrer Kolumne „Chancenlos“ im Boten vom 25./26. März (Thema: Haftbefehl für Putin) haben Sie wieder mal den berühmten Nagel auf den Kopf getroffen.
(Unüber-)trefflich der Vergleich mit dem Reissack, der in Berlin umfällt! Danke dafür. Mit vielen Grüßen.

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