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Gedanken zur Uni-Medizin in Cottbus

Leserbriefe | Von | 5. April 2024

Auf den Artikel aus der vergangenen Ausgabe „Pläne für Uni-Medizin werden langsam konkret” auf Seite 3, nimmt Prof. Dr. med. Hans Schweisfurth, ehemaliger Chefarzt der III. Medizinischen Klinik (Lungenklinik Kolkwitz) des Carl-Thiem-Klinikums Cottbus Bezug:

„Das Carl-Thiem-Klinikum (CTK) hatte bereits nach der Wende alle Voraussetzungen, eine Universitätsklinik zu werden. Leider wurde aber der Vorschlag des Gründungsrektors der Technischen Universität Cottbus Prof. Dr. Ing. Günter Spur, abgelehnt, eine Medizinische Fakultät an dieser neu gegründeten Universität einzurichten. 1994 erfolgte die Umbenennung in Brandenburgische Technische Universität Cottbus (BTU-Cottbus). Da das Bundesland Brandenburg im Gegensatz zu den anderen Bundesländern keine eigene staatliche Medizinische Fakultät besitzt, habe ich den Gedanken aufgegriffen und im Brandenburgischen Landtag am 16. März 2006 auf Einladung der Landtagsabgeordneten Dr. med. Martina Münch und in Anwesenheit der Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und der Gesundheitsministerin des Landes Brandenburg Dagmar Ziegler vorgeschlagen, eine Medizinische Fakultät an der BTU-Cottbus einzurichten und das Carl-Thiem-Klinikum in ein Universitätsklinikum zu überführen. Den gleichen Vorschlag habe ich damals der damaligen Wissenschaftsministerin des Landes Brandenburg Prof. Dr. rer. nat. Johanna Wanka anlässlich eines Kamingesprächs in einem Hotel in Cottbus-Branitz gemacht. Frau Prof. Wanka war vom Minister für ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz Herrn Dr. Dietmar Woidke, dem jetzigen Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, eingeladen worden. Damals sahen die politisch Verantwortlichen leider keine Notwendigkeit der Umsetzung. Nun bin ich aber sehr erfreut, dass jetzt mein damaliger Vorschlag weitgehend realisiert wird und das CTK in ein Universitätsklinikum des Landes Brandenburg überführt wird. Ich wünsche dem CTK eine erfolgreiche Entwicklung als Universitätsklinikum zum Nutzen der brandenburgischen Bevöl- kerung.”

 

 

 



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