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Cottbus: „Lernschwierigkeiten? Abwarten ist falsche Strategie!“

21. Juli 2017 | Von | Kategorie: Ratgeber |

Cottbus: „Lernschwierigkeiten?  Abwarten ist falsche Strategie!“

Die Leiterin des Cottbuser Sprachen-Mathematik-Lehrstudios rät zum schnellen Handeln bei Kindern mit Lernschwächen Foto: Lehrstudio

Leiterin des Cottbuser Sprachen-Mathematik-Lehrstudios gibt Rat.

Cottbus (MB). Ferienzeit. Zeit zu verschnaufen für viele Kinder, die unter schlechten Noten leiden. Zeit ungenutzt sollte aber nicht verstreichen. Was bei Lernschwierigkeiten zu tun ist, erklärt Marion Müller-Schurig im Gespräch. Sie ist Leiterin des Sprachen-Mathematik-Lehr-Studios in Cottbus.

 

Woran erkennen Eltern, dass ihr Kind eine Lernschwäche oder –störung hat?
Wenn Eltern mit ihrem Kind viel mehr üben müssen als andere Kinder der Klasse, wenn mitunter das Lernen schon keinen Spaß mehr macht und das Kind den Anforderungen ausweicht, sollte man sich Rat und Hilfe bei Fachleuten suchen.

 

Was können Eltern tun?
Mit Hilfe von standardisierten Testverfahren lässt sich feststellen, wo ein Kind zurzeit steht und was ihm besondere Schwierigkeiten bereitet.

 

Wo liegt die Ursache?
Es gibt nicht die Ursache. Viele Faktoren tragen dazu bei, dass Lernschwierigkeiten entstehen. Jedes Kind bringt andere Voraussetzungen für das Lernen mit, lebt in einem anderen Umfeld und lernt unter anderen Bedingungen. Oft lässt sich die Ursache nicht herausfinden. Wichtiger ist es, dem Kind aus der Situation zu helfen.

 

Wie hoch schätzt man die Zahl der Kinder mit Lernschwierigkeiten ein?
Etwa 25 Prozent aller Schüler haben Schwierigkeiten beim Lernen.

 

Kann ihnen geholfen werden?
Ein gezieltes Training auf der Grundlage einer Diagnostik führt zu Verbesserung und vor allem zu mehr Selbstbewusstsein. Das Kind gewinnt die Freude am Lernen zurück und lernt, Rückschläge besser zu verkraften. Vor allem wird die familiäre Situation durch die Lerntherapie entlastet.

 

Welche Fehler machen Eltern häufig?
Sie warten oft zu lange, ehe sie sich Rat und Hilfe holen. Sie sollten nicht erst reagieren, wenn das Kind versetzungsgefährdet ist, sondern schneller etwas unternehmen.

 

Wo kann man sich Rat holen?
Eine große Verantwortung kommt den Grundschullehrern zu, da sie das Problem bei ihren Schülern zuerst erkennen und so den Eltern statt zum Abwarten zum schnellen Handeln raten können. Abwarten verstärkt die Problematik nur noch. Wir bieten kostenlose unverbindliche Tests mit persönlichen Gesprächen an. Diese Chance sollten Eltern nutzen. Was sie anschließend für ihr Kind tun, ist ihnen überlassen.




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