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Es muss nicht unbedingt das Studium sein

24. Mai 2019 | Von | Kategorie: Job & Karriere |

Eigene Stärken und Schwächen geben Orientierung.

Region (MB). Seit Jahren drängen Schüler an die Hochschulen, immer weniger junge Leute entscheiden sich für einen Ausbildungsberuf. Es herrscht die verbreitete Ansicht: Wer studiert, macht Karriere und verdient viel. Das gilt jedoch nicht immer und wenn, dann auch nur, wenn das Einkommen über das ganze Arbeitsleben hinweg betrachtet wird.
Zudem zweifelt laut dem Bundesinstitut für Berufsbildung ein Drittel der Studierenden daran, dass sie ihr derzeitiges Studium erfolgreich abschließen werden. Deshalb rät Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad allen Abiturienten dazu, sich so früh wie möglich mit dem Thema Zukunftsplanung auseinander zu setzen. Wichtig dabei zu wissen ist, dass das eine das andere nicht ausschließt „Es gibt heute viele Möglichkeiten durchzustarten – auch mit einer Berufsausbildung“, weiß die Expertin. Hinterher stehen viele Wege offen, außerdem locken attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten, mit denen Fachkräfte die Gehaltsleiter auch schnell raufklettern.
Der Meister des Handwerks etwa verdient im Schnitt während seiner Lebensarbeitszeit mindestens ebenso viel wie ein Bachelor-Absolvent. Mit einem Meistertitel kann auch ohne Abitur ein Studium aufgenommen werd. Zudem bieten Handwerksberufe sichere Zukunftsperspektiven.
Gut zu wissen: Mit einem dualen Studiengang gibt es sogar die Chance, im Beruf zu sein und einen akademischen Abschluss zu erreichen. Nirgendwo sonst sind Theorie und Praxis so eng miteinander verzahnt. Davon profitieren Unternehmen ebenso wie Studierende. Um herauszufinden, welche Branche infrage kommt und welcher Beruf der passende ist, sollten Schüler zuerst ihre Stärken und Schwächen sowie Interessen gründlich analysieren. Auf der Suche nach dem passenden Beruf spielen persönliche Vorlieben und Fähigkeiten eine ebenso wichtige Rolle wie Schulabschluss und Noten. Doch wem alle Möglichkeiten offen stehen, der tut sich mit der Entscheidungsfindung manchmal schwer: Einige Schulabgänger befürchten, sich für einen Berufsweg zu entscheiden, der dann doch nicht so passend ist. „Nach der Schule noch nicht genau zu wissen, wo die berufliche Reise hingeht, ist kein Grund zu Beunruhigung. Wer nach dem Schulabschluss zunächst eine Orientierungsphase braucht, kann als Zeitarbeiter verschiedene Berufe und Branchen kennenlernen.“ , rät die Arbeitsmarktexpertin.




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