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Gute Rahmenbedingungen für Bauvorhaben durch Inflation und Baufinanzierung

Bauen & Leben | Von | 20. Januar 2023

Dach mit Photovoltaik-Anlage

Für Entlastungen bei den Stromkosten, eine kleine Einspeisevergütung sowie ein gutes Gefühl, etwas für das Klima getan zu haben, sind Photovoltaik-Anlagen derzeit voll im Trend. Foto: pixabay

Region (MB). Sanieren und modernisieren lohnt sich auch im Jahr 2023 – dank Wertsteigerung der Immobilie, Komfortgewinn, langfristiger Einsparungen bei Energiekosten und staatlicher Zuschüsse. Nach wie vor interessante Finanzierungskosten und eine starke Inflation machen Investitionen in das „Betongold“ ebenfalls interessant. Wer sich in diesem Jahr ein Bauvorhaben vorgenommen hat, sollte jedoch in den kommenden Tagen die Planungen abschließen. Noch haben Lausitzer Handwerker freie Ressourcen, sobald der Winter sich dem Ende neigt, wird es schwer, Handwerker mit freien Terminen zu finden.
Ganz oben auf der Planungsliste vieler Bauherren stehen Photovoltaik- und moderne Heizungsanlagen sowie Wärmedämmungsmaßnahmen, einschließlich der Erneuerung von Fenstern und Türen. Noch nie war Energie so teuer und Experten gehen davon aus, dass die Energiekosten auf hohem Niveau verharren. Selbst gesteckte CO2-Ziele im Immobiliensektor bringen den Staat in ein Dilemma, denn die Energieverbrauchswerte privater Haushalte haben sich seit fast dreißig Jahren kaum verändert. Dabei können Geld sparen und Klimaschutz Hand in Hand gehen: Bei der energetischen Sanierung können sich auch kleine Maßnahmen wie die Dämmung ebenso rechnen wie eine Komplettsanierung. In Verbindung mit einer effizienten Technik können so Heizkosten gesenkt werden.
Eine Wärmedämmung als Mantel für das Haus ist gut für Portemonnaie und Klima.

Zuschüsse möglich
Deshalb fördert der Bund über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) energiesparenden Maßnahmen. Es gibt drei verschiedene Förderwege, angepasst an die wirtschaftliche Situation, das Sanierungsvorhaben und die energetischen Ziele. Wer kleine Maßnahmen zur Energieeinsparung in seiner Wohnung – vielleicht sogar in Eigenleistung – durchführt, erhält für diese Einzelmaßnahmen ebenso Förderung wie diejenigen, die ihre Wohnimmobilien umfangreich sanieren lassen.
Wer zum Beispiel sein Haus mit Mineralwolle (Glas- oder Steinwolle) dämmen lässt und damit den Energieverbrauch für Raumwärme deutlich senkt, erhält Zuschüsse von bis zu 20 Prozent, wählbar als steuerliche Abschreibung oder als direkte Finanzspritze (15 Prozent Zuschuss für die jeweilige Einzelmaßnahme plus 5 Prozent Zuschuss bei Nutzung eines individuellen Sanierungsfahrplans). Wird ein altes Wohnhaus komplett saniert und damit ein Effizienzhaus- Standard erreicht, gibt es bis zu 35 Prozent Bezuschussung.

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