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Region: Blütenfülle auf dem Grab ist gut für Insekten

24. Juli 2020 | Von | Kategorie: Ratgeber, Trauer |

Mit einem Potpourri aus Pflanzen kann man Insekten den ganzen Sommer über ein Fest bieten

Region: Blütenfülle auf dem Grab ist gut für Insekten

Ökosystem auf dem Grab: Je größer das Blütenspektrum, desto besser für die Biodiversität, denn unterschiedliche Blüten locken auch unterschiedliche Insekten an Foto: Pixabay

Region (MB). Immer mehr Menschen greifen bei der Gestaltung von Gräbern auf ein Potpourri aus Pflanzen zurück, die Bienen und anderen Insekten den ganzen Sommer über einen vielfältigen Tisch decken. Mit dieser Idee unterstützen sie das vielfältige und abwechslungsreiche Nahrungsangebot für Bienen und Co. auf unseren Friedhöfen. Es ist ganz einfach. Denn die Auswahl am Markt ist immens. Nicht nur Beet- und Balkonpflanzen, sondern auch Stauden und Gehölze kommen infrage. Gerade ein großes Sortenspektrum blütenreicher Pflanzen bietet geradezu paradiesische Auswahlmöglichkeiten – ganz nach eigenem Gusto – auch, um die Biodiversität zu fördern. Denn unterschiedliche Blüten locken auch unterschiedliche Insekten an, nicht nur auf dem heimischen Balkon, sondern eben auch auf Omas Grab. So haben sich in Versuchen beispielsweise die Fächerblume (Scaevola), der Zauberschnee (Euphorbia), der Zweizahn (Bidens) oder die Strohblume (Bracteantha) als echte Insektenmagnete erwiesen. Beim Zweizahn scheinen vor allem die weiß- und rosablühenden Sorten Insekten anzulocken und mehr besucht zu werden als die rot-gelben oder gar rein gelben Bidens-Blüten. Aber auch Stauden, wie Lavendel oder das bodendeckende Efeu und sogar Kräuter, wie Salbei, der gerne als Strukturpflanze auf dem Grab verwendet wird, tragen dazu bei, dass ein Grab bienenfreundlich bepflanzt ist. Lebenswichtig für alle Insekten ist zudem eine Blüten-Konstanz vom Frühjahr bis in den späten Herbst. Wer nach dem Sommerflor das Grab seiner Angehörigen neu bepflanzt, der sollte auch im Herbst auf Blütenschmuck achten. Glockenheide (Erica), Christrose (Helleborus), Funkie (Hosta) oder Herbstaster bieten dann ein ausreichendes Futterangebot.
Mit der Grab-Bepflanzung und Wechselbepflanzung tragen Angehörige also zu einer ökologischen Vielfalt auf Friedhöfen bei. Sie helfen damit nicht nur das gesamte „Ökosystem Friedhof“ auf gesunde Füße zu stellen, sondern auch unsere Friedhöfe in lebendige Oasen für Mensch und Tier zu verwandeln.

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