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Staat macht fossiles Heizen teuer

Ratgeber, Bauen & Leben | Von | 29. Januar 2021

Umstellungen auf erneuerbare Energien werden kräftig subventioniert.

Heizen

Mit einer Solarthermieanlage kann die Energie der Sonne genutzt werden und es lassen sich Heizkosten einsparen. Kauf und Installation werden staatlich gefördert F.: pixabay

Region (MB). Seit Beginn des Jahres 2021 gilt in Deutschland die neue Kohlendioxid-Steuer. Wer seine Heizung mit fossilen Brennstoffen betreibt, zahlt künftig pro Tonne des ausgestoßenen Gases 25 Euro drauf. Bis 2025 steigt der Satz sogar weiter auf 55 Euro pro Tonne. Gegensteuern lässt sich durch die Umstellung auf erneuerbare Energien. Bis zu 45 Prozent der Investitionen können dabei staatlich gefördert werden. Kohlendioxid reduzieren lässt sich auf verschiedenen Wegen:
Eine neue, effizientere Pumpe kann bereits dafür sorgen, dass weniger Brennstoff zum Heizen benötigt wird. Solch ein Tausch ist vergleichsweise günstig und rechnet sich schon nach wenigen Jahren. Wird zudem ein hydraulischer Abgleich vorgenommen, der dafür sorgt, dass sich die Wärme optimal im Haus verteilt, erzeugt das zusätzlich ein angenehmeres Wohngefühl.
Einsparungen bis zu 30 Prozent der CO2-Emissionen sind möglich durch die Umstellung auf Brennwerttechnik. Sie nutzt auch im Abgas verborgene Energie zum Heizen. Kombiniert mit Solarthermie wird der Effekt noch größer.
Solaranlagen erwärmen Trinkwasser kostenfrei und können auch die Heizung unterstützen. Während im Winter beide Module im Einsatz sind, kann im Sommer die Heizung oft ganz ausgeschaltet bleiben.
Wärmepumpen arbeiten mit Energie aus Luft, Wasser oder Erde. Und die CO2-Bilanz einer Pelletheizung liegt bis zu 90 Prozent unter der einer modernen Gasanlage. Zur Energieeffizienz gehört jedoch das gesamte Haus. Vom gedämmten Dach, über die Fassade bis hin zu modernen Fenstern und Türen. Ihr Handwerker vor Ort berät sie gern.

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