Initiative: eigenverantwortlicher Einbruchschutz / Einbrecher bevorzugen dunkle Jahreszeit.

Foto: txn
Region (MB). Am 31. Oktober 2021 ist der „Tag des Einbruchschutzes“ – eine Initiative der Polizei und der Versicherungswirtschaft, um über eigenverantwortliche Einbruchvorsorge zu informieren. Allein 2020 wurden deutschlandweit über 85.000 Wohnungseinbrüche registriert. Die Hälfte davon fand in der dunklen Jahreszeit zwischen Oktober und Januar statt. Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft bevorzugen Einbrecher die Mittagszeit zwischen 12 und 14 Uhr sowie den späten Nachmittag zwischen 16 und 18 Uhr, wenn die Bewohner unterwegs sind.
Im vergangenen Jahr wurden Schäden in Höhe von rund 220 Millionen Euro reguliert. Selbst wenn nichts gestohlen wird, kommt es oft durch Vandalismus zu Schäden.
„Es ist wichtig, dass sich jeder für dieses Thema sensibilisiert“, so Hermann-Josef Coenen von den Barmenia Versicherungen. „Denn viele Einbrecher lassen schon durch einfache Sicherheitsmaßnahmen von ihrem Vorhaben ab.“ Hier einige Tipps: Mechanischer Schutz steht an erster Stelle. Alle Fenster immer fest verschließen, bei Wohnungs-, Balkon- oder Terrassentüren geprüfte Sicherheitsschlösser verwenden. Bei Fenstern und Türen mit zusätzlicher Einbruchhemmung lassen Langfinger oft von ihrem Vorhaben ab, wenn das Aufbrechen zu lange dauert. Einbruchgefährdete Bereiche gut beleuchten, denn Licht wirkt abschreckend auf Diebe. Licht und Rollläden lassen sich per Timer oder über eine App so steuern, dass die Räume auch bei Abwesenheit bewohnt aussehen. Ersatzhaustürschlüssel niemals im Freien „verstecken“. Geht ein Schlüssel verloren, auch die Schließzylinder austauschen. Neben elektronischen Alarmanlagen können auch leistungsstarke Smarthome-Sicherheitssysteme dabei helfen, Einbrecher fernzuhalten. Schäden durch Einbruchdiebstahl und durch Vandalismus nach einem Einbruch an versicherten Sachen übernimmt die Hausratversicherung.
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