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Was tun bei einem Steinschlag

Mobil & Kfz | Von | 14. Januar 2022

Teilkasko-Versicherungen übernehmen großen Teil der Kosten.

Steinschlag

Ein kleiner Stein oder Rollsplitt reichen häufig aus, um Schäden in der Windschutzscheibe zu hinterlassen. Foto: txn

Region (MB). Welcher Autofahrer kennt es nicht? Steinchen, die gegen die Windschutzscheibe prallen – ein sogenanntes „unabwendbares Ereignis“, vor dem kein Fahrzeuglenker gefeit ist. Besonders im Winter, wenn Rollsplitt gegen Schnee und Eis auf der Fahrbahn liegt, ist die Gefahr von Steinschlag nicht zu unterschätzen. Dabei sind neben den Scheinwerfern besonders oft Windschutzscheiben betroffen. Der Steinschlag zählt mit mehr als zwei Millionen Schäden an Autoverglasungen pro Jahr zu den häufigsten Versicherungsschäden. Wer Schäden auf seiner Scheibe entdeckt, sollte zeitnah eine Autoreparaturwerkstatt aufsuchen. Denn schon kleine Blessuren und Risse können sich schnell vergrößern und die Autoscheibe irreversibel beschädigen. Ob es bei einer Glasreparatur bleibt oder die gesamte Windschutzscheibe ausgetauscht werden muss, hängt neben der Größe des Schadens auch davon ab, an welcher Stelle sich der Steinschlag befindet. Schäden auf der Fahrerseite oder solche, die größer als eine 2-Euro-Münze sind, führen immer zu einem kompletten Austausch der Scheibe, da sie sowohl die Sicht und als auch die Fahrsicherheit stark beeinträchtigen können. Wird die gesamte Frontscheibe ausgetauscht werden die Kosten im Rahmen einer Teilkaskoversicherung von der Versicherung übernommen. Der Versicherte muss lediglich eine geringe Summe zuzahlen. Im Gegensatz dazu entstehen bei Glasreparaturen an der Windschutz- oder anderen Scheiben für einen Teilkasko-Versicherten keine Kosten.

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