145 Jahre FFw Forst und 15 Jahre Kinderfeuerwehr

Tradition bewahren, Zukunft gestalten.

145 Jahre Freiwillige Feuerwehr und 15 Jahre Kinderfeuerwehr – gleich zwei Jubiläen standen, bei der Freiwilligen Feuerwehr Forst, Ortswehr Stadt, im Mittelpunkt.
145 Jahre Freiwillige Feuerwehr und 15 Jahre Kinderfeuerwehr – gleich zwei Jubiläen standen, bei der Freiwilligen Feuerwehr Forst, Ortswehr Stadt, im Mittelpunkt. Foto: Benjamin Zimmermann

Forst (MB). 145 Jahre Freiwillige Feuerwehr und 15 Jahre Kinderfeuerwehr – gleich zwei besondere Jubiläen standen am Samstag, 5. September, bei der Freiwilligen Feuerwehr Forst, Ortswehr Stadt, im Mittelpunkt. Gefeiert wurde am historischen Feuerwehrgerätehaus Mitte in der Hochstraße. Die Freiwillige Feuerwehr Forst wurde am 26. März 1881 gegründet. 145 Jahre Feuerwehrgeschichte stehen damit für eine lange Tradition und für generationenübergreifendes ehrenamtliches Engagement. Das 15-jährige Bestehen der Kinderfeuerwehr wiederum zeigt, dass die Feuerwehr in Forst auch für die Zukunft gut aufgestellt ist.

Die offizielle Eröffnung übernahm der stellvertretende Ortswehrführer Marcel Krüger. Anschließend richteten Stadtwehrführer Jörg Baumgart, Verwaltungsvorstand und stellvertretender Bürgermeister Jens Handreck sowie Robert Buder, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Spree-Neiße e.V., ihre Grußworte an die Feuerwehrangehörigen und Gäste. Anlässlich des 15-jährigen Bestehens der Kinderfeuerwehr übergab Stadtwehrführer Jörg Baumgart eine Spende in Höhe von 100 Euro an die Kinderfeuerwehr.

Ein besonderer Höhepunkt des Festprogramms war der Auftritt der Feuerwehrwichtel der Kinderfeuerwehr, die dabei von der Jugendfeuerwehr unterstützt wurden. Unter dem Motto „Bei Oma Eierschecke brennt es“ rückten die jüngsten Feuerwehrmitglieder mit ihren Feuerwehr-Tretautos an und zeigten den Besuchern auf kindgerechte und unterhaltsame Weise, wie ein Feuerwehreinsatz abläuft. Im Anschluss demonstrierten Kameraden der Ortswehr das traditionelle Hakenleitersteigen am Schlauchturm des historischen Feuerwehrgerätehauses Mitte. Technik und Einsatzabläufe standen auch bei der anschließenden Vorführung mit dem Teleskopmast TM 23/12 der Ortswehr im Mittelpunkt. Zwei Kameradinnen bestiegen mit persönlicher Schutzausrüstung und Pressluftatmern den ausgefahrenen Leiterpark des Teleskopmastes und demonstrierten anschließend auch den sicheren Abstieg. Der TM 23/12 verfügt über eine Nennrettungshöhe von 23 Metern bei einer Nennausladung von zwölf Metern. Den Abschluss der feuerwehrtechnischen Vorführungen bildete eine Präsentation der Höhenrettung der Werkfeuerwehr LEAG.

Neben den offiziellen Programmpunkten erwartete die Besucher ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Eine Hüpfburg sorgte bei den Jüngsten für Unterhaltung, während am Feuerlöschtrainer der praktische Umgang mit einem Feuerlöscher ausprobiert werden konnte. Darüber hinaus konnte Feuerwehrtechnik aus nächster Nähe besichtigt werden. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt. Das Jubiläum bot damit nicht nur einen Rückblick auf 145 Jahre Feuerwehrgeschichte, sondern vor allem Gelegenheit zum persönlichen Austausch.

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