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Alte Molkerei in der Spremberger Vorstadt

Cottbus | Von | 19. Februar 2016

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Mit den Sanierungsmaßnahmen der „Breithaus-Kreuzung“ hat sich auch die Verkehrsführung geändert. Jetzt gilt es, sich stadtauswärts rechtzeitig rechts einzuordnen, wenn man in die „Eilenburger“ möchte

Betten-Güldenpfennig mit besonderen Angeboten:
Cottbus (bw). Die Spremberger Vorstadt hat in den letzten Kriegstagen besonders gelitten. Bei dem Angriff der anglo-amerikanischen Bomberflotte am 15. Februar 1945, der vornehmlich Bahnhof und Krankenhaus galt, wurde auch die Lutherkirche und Wohngebäude zwischen Thiem- und Dresdener Straße schwer getroffen. Wer heute durch die Eilenburger Straße geht, wird feststellen, dass die Wohnbebauung deshalb meist aus Nachkriegszeiten und den 70er Jahren stammt. Auffällig ist aber ein großes, längs zur Eilenburger Straße stehendes Geschäftshaus. Bereits seit 1929 steht das repräsentative Geschäfts- und Dienstleistungszentrum auf der Südseite der „Eilenburger“. Der Gebäudekomplex wurde am 1. September 1930 als „neue Molkerei“ eingeweiht, nachdem im Jahr 1929 ein „Reichsmilchgesetz“ strengere Hygienevorschriften bei der Milchverarbeitung verlangte und die im Jahr 1882 in der Bahnhofstraße/Ecke Berliner Straße auf dem heutigen Gelände des Posthofes hinter dem noch existierenden Pförtnerpostens erbaute Cottbuser Molkerei GmbH zu klein geworden war.

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Theodor Güldenpfennig, Inhaber des gleichnamigen Betten-Fachgeschäftes, empfiehlt bei der laufenden Abverkauf-Aktion von Mustermatratzen auch Hybridprodukte, die aus einem Taschenfederkern und einer mit Gel versetzten Viskoseschaumschicht bestehen Fotos: BeWe

Die Opel-Lieferwagen mit dem Milchkannen-Mann und dem geschwungenen „M“ waren stadtbekannt und fuhren sogar noch einige Jahre nach dem Krieg von hier aus durch Cottbus. Als Molkerei diente die Anlage bis 1974. Nach über 25jährigem Leerstand wurden diese Gebäude als Wohnanlage mit Geschäften, Praxen und Dienstleistern wieder belebt.
Theodor Güldenpfennig, Vorsitzender des Bürgervereins „Spremberger Vorstadt“, geht gerne durch sein Wohngebiet. „Wir verstehen uns im Bürgerverein als Mittler zwischen dem, was uns hier bewegt, und der Stadtverwaltung“, beschreibt er sein Bemühen, Konflikte der Spremberger Vorstadt gar nicht erst aufkommen zu lassen. „Derzeit bemühen wir uns, die während der Baumaßnahmen genutzten Flächen in der Drebkauer Straße, durch die Stadtverwaltung genehmigt, weiterhin als Parkplatz nutzen zu können. Das würde die Situation des ruhenden Verkehrs sehr entspannen. Aber da werden die Anwohner und ihre Gäste noch etwas warten müssen.“



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