Jungweinprobe am 30.4. in Grano

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Die ersten Flaschen des Jahrgangs 2015 sind bereits etikettiert. Rund 18 000 werden wie hier von Herbert Menzel halbautomatisch etikettiert. Da braucht es jede helfende Hand. Der Verein freut sich auf Verstärkung. Am Weinbau Interessierte sind herzlich eingeladen, im Verein aktiv mitzuarbeiten

Jungweinprobe in der Weinscheune am 30. April:
Grano (ysr). Dank einer Rekordernte in 2015 haben die Mitglieder vom Gubener Weinbau e.V. 18 000 Flaschen von 9 000 Litern Wein keltern können. „Das ist bei einem Hektar Anbaufläche nach brandenburgischem Gesetz die Obergrenze“, weiß Dietmar Heinze Vereinsvorsitzender.
Diesen Samstag (30. April) sollen nun die edlen Tropfen, zehn an der Zahl, verkostet werden. Dazu sind alle Weinliebhaber und -kenner der Region herzlich ab 14 Uhr in die Granoer Weinscheune zur diesjährigen Jungweinprobe eingeladen.
Aus Begeisterung für guten Wein und um eine alte regionale Tradition wiederzubeleben, schloss sich 2003 eine Gruppe Aktiver zum Verein zusammen, macht  seither von der Anpflanzung bis zur Abfüllung alles selbst. Die Weine, so zeigt die Erfahrung, finden auch in den alten Bundesländern großen Anklang. Dabei sind die Gubener selbst die schönsten Multiplikatoren. Denn eine Flasche Granoer Wein, so der Vereinsvorsitzende, ist ein gern gesehen Mitbringsel.
Auch in der Region wie zwischen Potsdam und Frankfurt Oder, in Forst und Hotels der Oberlausitz erfreut sich der Rebensaft großer Beliebtheit. „Zudem ist unser Wein sortenrein und wird dank kurzer Wege unmittelbar verarbeitet.“ Ebenfalls wichtig für ein qualitativ hochwertiges Produkt ist Geduld. Reben sollten nicht überfordert werden, denn alles Gute, braucht seine Zeit.