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20 Jahre Museumsverband Oberspreewald-Lausitz - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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20 Jahre Museumsverband Oberspreewald-Lausitz

16. Oktober 2020 | Von | Kategorie: Senftenberg & Seenland |

Freilandmuseum Lehde, Spreewald-Museum Lübbenau, Museum Schloss und Festung Senftenberg und Kunstsammlung Lausitz laden zum Geburtstag ein.

Senftenberg (MB). In diesem Jahr feiert der Museumsverbund des Landkreises Oberspreewald-Lausitz seinen 20. Geburtstag. In den vergangenen zwei Jahrzehnten sind die vier Standorte – das Freilandmuseum Lehde, das Spreewald-Museum Lübbenau, das Museum Schloss und Festung Senftenberg und die Kunstsammlung Lausitz – zu einem erfolgreichen Verbund zusammengewachsen. Gemeinsam gehören sie zu den besucherstärksten Museen in Brandenburg.
Zum Jubiläum macht der Museumsverbund sich und seinen Besuchern ein besonderes Geburtstagsgeschenk und lädt mit einer neuen Dauerausstellung im Museum Schloss und Festung Senftenberg zu einer außergewöhnlichen Zeitreise ein. „Haben Sie sich schon einmal gefragt, wer 1756 Ihre Nachbarn gewesen wären? Welchen Beruf Sie 1831 ergriffen hätten oder wie es sich 1978 in einer Stadt wie Senftenberg lebte?“ macht Museumsdirektor Stefan Heinz neugierig. „Unser Ziel war es, dass die Besucher das Gefühl bekommen, sich durch die Jahrhunderte zu ‘beamen’“. Zu den ersten Besuchern der Ausstellung zählte am Donnerstag  neben Bürgermeister Andreas Fredrich auch der Landrat des Oberspreewald-Lausitz-Kreises, Siegurd Heinze. Ackerbürger, Stadtbürger, Staatsbürger – aus der Perspektive der historischen Stadtbewohner werden die Geschichte und das Leben in einer brandenburgisch-sächsischen Kleinstadt lebendig. „Die Erzählung holt die Besucher über persönliche Geschichten ab. Unser Ziel war es, dass man immer auch einen Bezug zum Hier und Jetzt herstellen kann“, erläutert Museumsdirektor Heinz.
Für Familien hat das Museum eine eigene Kinderebene entwickelt. „Von Epidemien, die die Menschen auch im 17. Jahrhundert beschäftigten, erzählt zum Beispiel ein Pestfloh, der sich durch unser Mikroskop betrachten lässt,“ erläutert Museumspädagogin Christiane Meister. Von Sütterlinschrift bis zu sorbischem Brauch- tum lassen Mitmachstationen und Spiele die Themen kindgerecht erfahren. Für Gruppen bietet das Museum Erlebnisführungen und Kreativprogramme an. 

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