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Aktionsbündnis Klare Spree fordert mehr Aktion

26. Oktober 2018 | Von | Kategorie: Region |

Braune Spree bleibt Thema für Jahre.

 

Region (MB). Das Aktionsbündnis Klare Spree e.V. besuchte im Oktober 2018 in jährlich wiederkehrender Tradition den Ministerpräsidenten Dietmar Woidke in der Potsdamer Staatskanzlei, um über den aktuellen Stand der Verockerung und der übermäßigen Sulfatbelastung der Spree zu sprechen. Der Vorsitzende des Aktionsbündnisses, Neuhausens Bürgermeister Dieter Perko, und die

Aktionsbündnis Klare Spree fordert mehr Aktion

Damit die Spree wie hier in Spremberg weniger braun aussieht,
sind nach dem Sofortprogramm viele weitere Maßnahmen nötig. Es bleibt eine Aufgabe für Jahrzehnte | Foto: M.K. / CGA-Archiv

Vorstandsmitglieder Winfried Böhmer und Edelbert Jakubik waren ebenso zugegen, wie Wolfgang Jahn vom Nabu und Sprembergs Stadtchefin Christine Herntier, die zugleich auch Mitglied in der Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung ist. Ministerpräsident Woidke lud den Präsidenten des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (LBGR) Hans-Georg Thiem und den Abteilungsleiter Wasser- und Bodenschutz des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft Kurt Augustin dazu ein.
Im Rahmen des zweistündigen Gesprächs informierte das Ministerium zum Stand des strategischen Gesamtplans, zur aktuellen Situation im Südraum, vor allem betreffs der Talsperre Spremberg, auch mit besonderer Beachtung des trockenen Sommers. Szenarien von langanhaltender Dürre, aber auch von Hochwasser, sowie Konzepte zur Entschlammung der Talsperre wurden diskutiert und über den Untersuchungsstand zur Deponierung des Eisenhydroxidschlamms informiert. Ebenso standen das Biosphärenreservat Spreewald im Nordbereich, Lösungen zur Quellenbehandlung, die Auswirkungen weiterer Flutungen von Tagebauen und die Personalausstattung des LBGR und des Landesamts für Umwelt auf der Tagesordnung.

Aktionsbündnis Klare Spree fordert mehr Aktion

Neuhausens Bürgermeister Dieter Perko (r.) und Sprembergs Stadtchefin Christine Herntier lassen in Potsdam nicht locker. Nach ersten Maßnahmen gegen die Verockerung und übermäßige Sulfatbelastung der Spree Mahnen sie weiteres Handeln an | Foto: Aktionsbündnis Klare Spree

Die Mitglieder des Aktionsbündnisses zeigten sich verhalten über den Ausgang des Gesprächs. Die bisherigen Maßnahmen, die zur Minderung der Eisen- und Sulfatbelastung der Spree getroffen wurden, sind grundsätzlich begrüßenswert, die Ergebnisse entsprechen aber bei weitem nicht den Erwartungen des Aktionsbündnisses und der Bevölkerung. Darüber, dass eine klare Spree eine Aufgabe für die nächsten Jahrzehnte bleibt, herrschte Einigkeit.

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