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Alle Messehallen sind erstmals voll belegt

Cottbus | Von | 20. Januar 2014

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Den Stamm-Messebesuchern längst bekannt: der Drei-Meister-Raumausstatterbetrieb Lehnitzke. Stolz präsentiert Tochter Antje den Silbernen Specht. Andrea und Heinz Lehnitzke haben ihr Unternehmen in Saspow schon 1980 gegründet | Hnr.

Unternehmen wollen mehr Platz für Präsentation / Stände wurden für mehr Ruhe neu sortiert
Cottbus (MB). Erstmals sind alle Hallen des Messezentrums belegt, auch die kleineren Hallen im Obergeschoss und selbst das Außengelände wird von Handwerkern genutzt. „Es sind zwar nicht mehr Aussteller als letztes Jahr, aber viele Unternehmen wollten mehr Platz für ihre

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Für Besucher gibt es Entdeckungen aller Art – zum Beispiel solche aus märkischer Kiefer aus Drebkau

Präsentationen“, verweist Messe-Organisatorin Yvonne Zenke von der CMT auf den gestiegenen Qualitätsanspruch. Nur noch wenige Flächen im Obergeschoss waren eine Woche vor der Messe frei, die werden bis fast zum letzten Tage noch gefragt sein, so die Organisatorin. Auch wurde etwas „sortiert“. Das „laute“ Handwerk wurde vom „feinen“ getrennt, um mehr Ruhe zu erhalten.
Der größte Stand wird der Gemeinschaftsstand der Kreishandwerkerschaft sein, wo sich zwölf Innungen mit 60 Betrieben präsentieren werden. Darunter sind auch die Preisträger des Wettbewerbes der Cellinis, der Nachwuchs der Gold- und Silberschmiede und Juweliere. Erstmals wird auch das Frisörhandwerk dabei sein. Begrüßt werden die Besucher zum ersten Mal in Halle 1 von den Schornsteinfegern, freut sich Horst Teuscher, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Cottbus/Spree-Neiße. Der neue Wettbewerb dieser Branche hat offensichtlich auch Auswirkungen auf die eigene Darstellung. „Über 30 Berufe werden sich lebendig präsentieren, das heißt, dass Meister, Gesellen und Lehrlinge einen kleinen Einblick in ihre Arbeit vor Ort gewähren“, so Horst Teuscher.
Wie seit vielen Jahren wird es auch diesmal zwei große Bewertungen von Produkten der Fleischer sowie der Bäcker und Konditoren geben. „Das Interesse der Meister, ihre Produkte von einer Fachjury nach DLG-Richtlinien prüfen zu lassen, ist sehr wichtig“, schätzt Fleischermeister Gerhard Neumann, Obermeister der Innung, ein. Nach der Salamiprüfung im letzten Jahr, die bei den Messebesuchern nicht so gut ankam wie die Knacker-Verkostung 2012, haben sich die Jurymitglieder wieder auf die Knacker geeinigt. Schließlich soll die Prüfung und Verkostung auch für die Werbung genutzt werden. „Eine Goldmedaille der Jury muss nicht den Sieg beim Messepublikum bedeuten. Deshalb sind beide Seiten wichtig für uns Fleischer“, so Gerhard Neumann.
Kriterien werden geprüft wie eine glatte Oberfläche, die homogene Füllung, also die gleichmäßige Verteilung der groben Inhaltstoffe in der Knacker, der frische kräftige Geruch und die Ausgewogenheit der Gewürzkomponenten. Gewürzmischung, Reifegrad und Räucherstärke sind dagegen Geschmacksache.



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