Am 25. Mai öffnen Park- und Gartenanlagen ihre Tore

Grüne Juwelen im Heidebogen – Tag der Parks und Gärten lädt zum Entdecken ein – mit Konzerten, Führungen, Kunsthandwerk und Naturerlebnissen.

Wasserschloss Oberau
Wasserschloss Oberau Foto: Sylvia Rosenbaum

Region (MB). Am Sonntag, dem 25. Mai, öffnen zum 16. Mal zahlreiche Park- und Gartenanlagen der Region unter der Schirmherrschaft von Landtagspräsident Alexander Dierks ihre Tore. Dank ehrenamtlichem Engagement sind sie zu „grünen Juwelen“ für Erholungssuchende geworden. Der Aktionstag „Tag der Parks und Gärten“ bietet ein buntes Programm mit Musik, Kulinarik und Führungen – ein Ausflug in den Dresdner Heidebogen lohnt sich, ob zu Fuß, mit dem Rad oder per Bahn!

Der größte und schönste Park von Großenhain ist der Stadtpark. Der Aktionstag beginnt mit „Yoga im Stadtpark“. Programmhighlights sind die öffentliche Pflanzung der „Pollmerrose“ im Rosarium sowie ein Live-Konzert der Schüler der Kreis-Musikschule Meißen.

Der größte Straußfarnbestand Sachsens befindet sich im Schönfelder Schlosspark. Geschwungene Wege erschließen den Park entlang der Wasserflächen. Erkunden Sie das Kleinod oder das charmante Traumschloss bei einer der angebotenen Führungen.

Im Schlosspark Lauterbach werden die Gäste ab 10 Uhr zum Frühschoppen mit Jazz & Swing begrüßt. Schloss- und Parkführungen, Livemusik, Schmöckern in der Bücherstube, Staunen im Blaulichtsalon sowie süße und deftige Leckerbissen sorgen ganztägig für Unterhaltung für die ganze Familie.

Die Staudengärtnerei Stübler entwickelte sich seit 1973 aus einem Lieblingsgarten zu einem Spezialbetrieb für winterharte Zierpflanzen. Man findet Stauden und Gehölze aus aller Welt. Es steht eine große Auswahl zum Erwerb zur Verfügung.

Im Schlosspark Oberau findet ab 10 Uhr ein Künstlermarkt mit regionalem Bezug statt und es bietet sich die Gelegenheit einen Blick in das Innere des äußerlich frisch sanierten Schlosses zu werfen. Am Nachmittag erklingt traditionelle Jazzmusik der 20er und 30er Jahre der „Blue Wonder Jazzband“.

Der Schlosspark in Hermsdorf lädt mit seinen uralten Bäumen und der Teichanlage zur Naherholung ein. In der Zeit von 11 bis 13 Uhr spielt der Dresdner Musikverein e.V. auf der Parkbühne. Für das leibliche Wohl ist an der „Parkquelle“ gesorgt.

Verbinden kann man den Ausflug mit einer (Rad)-Wanderung durch das Seifersdorfer Tal und dem neogotischen Schloss Seifersdorf einen Besuch abstatten. Es werden geschichtliche Schlossführungen angeboten. Am Nachmittag eröffnen Studenten der Hochschule für Musik mit ihrem Konzert den „4. Seifersdorfer Schloss- und Parksommer“.

Der zum Netzwerk gehörige Botanische Blindengarten Radeberg öffnet mit einer Größe von 22.000 m² seine Pforten für die Öffentlichkeit. Konzipiert und gestaltet wurde er nach dem Prinzip „Harmonie der Düfte durch die Architektur der Düfte“ für taubblinde Menschen und Menschen mit Sehbehinderung. Lassen Sie sich durch eine Führung der besonderen Art von Ihrem Tast- und Geruchssinn auf dem 1,5 km langen Wegesystem sensibilisieren! Die hauseigene Gärtnerei bietet außerdem Kräuter, Duft- und Gemüsepflanzen zum Kauf an.

In Pulsnitz OT Oberlichtenau befindet sich das Bibelland Oberlichtenau- Freilichtmuseum und Garten in Einem. Der Lebensalltag zu biblischer Zeit wird hier dargestellt und anhand originalgetreuer Nachbauten veranschaulicht. Der Hausherr versteht es, Geschichte sowie die Exponate kurzweilig zu erläutern und für Jung und Alt zum Ereignis werden zu lassen. Angeboten wird außerdem herrlicher selbstgebackener Kuchen.

Im Ortsteil Bischheim der Gemeinde Haselbachtal befindet sich ein 5,6 ha großer Park mit Wasserflächen und einem Baumbestand mit mehr als 1000 Gehölzen, der in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhundert im französischen Rokoko-Stil entstanden ist. Am Sonntag wird auf dem Parkteich der Gondelbetrieb geöffnet.

Botanische Kostbarkeiten und die Aussicht vom 24 Meter hohen Lessingturm kann man auf dem Hutberg Kamenz erleben. Ein atemberaubender Blick weit über Kamenz ist von dort aus möglich. Bei einer Führung werden Kenntnisse über die Parkanlage nähergebracht. Unweit vom Hutberg erreichen Sie das Museum der Westlausitz. Obwohl der Museumsgarten nicht sehr groß ist, stellt er eine Besonderheit unter den Botanischen Gärten dar. Der Kleinteich im Museumsgarten bietet den Gästen die Möglichkeit, seltene heimische Pflanzen kennen zu lernen. Um 14.00 Uhr sollte man die Führung durch die Sonderausstellung „800 Jahre Aberglaube und Magie” anlässlich des 800-jährigen Jubiläums der Stadt Kamenz nicht verpassen.

In der Rhododendrongärtnerei Grüngräbchen erwartet die Besucher eine 10 ha große Schauanlage mit bis zu 140 Jahre alten Pflanzen, die im Mai mit ihrer faszinierenden, bunten Blütenfülle begeistern. Wer möchte, kann eine Jungpflanze für den eigenen Garten erstehen.

Das Schloss Schwepnitz wurde 1996 bei einem Brand zerstört und ist seither nur als Ruine erhalten. Ein Privatinvestor beabsichtigt den Wiederaufbau und beteiligt sich in diesem Jahr erstmalig am Aktionstag. Spannende Anekdoten weiß der Schlossbesitzer bei Führungen über das Areal und den neu gestalteten Schlossvorplatz zu berichten. Das neu eröffnete Schloss-Café lädt zudem zum Verweilen ein.

Das Alte Garnisonshaus Königsbrück, gelegen zwischen dem Schlosspark und dem VIA REGIA Park, beherbergt zwei Ausstellungen, den VIA REGIA Architekturmodellbau und das Museum des Geschichtsvereins Truppenübungsplatz e.V., welche ihre Tore öffnen. Um 14.00 Uhr wird bei einem Vortrag Wissenswertes über „Schloss und Park Königsbrück“ vermittelt und im Anschluss mit einer Führung durch den Schlosspark erlebbar. Die Rödertaler Musikanten sorgen mit Blasmusik für gute Laune.

Alle Infos zum Programm sowie die Inspiration zu abwechslungsreichen Fahrradtouren finden Sie unter: www.heidebogen.eu.

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