Michael Rabes besucht Landeszahnärztekammer Brandenburg

Auf den Zahn gefühlt.

Der Präsidenten der Landeszahnärztekammer Brandenburg (LZÄKB), Dipl.-Stom. Jürgen Herbert (M.), und der Geschäftsführer der LZÄKB, Rechtsanwalt Björn Karnick (r.) empfingen CDU-Bundestagskandidat Michael Rabes (l.) und informieren über zukünftige Herausforderungen der Zahnärzte in der Region Foto: privat

Region (MB). CDU-Bundestagskandidat Michael Rabes Wie sieht in der Region in Zukunft die zahnärztliche Versorgung aus? Zu dieser Frage informierte sich Michael Rabes, Bundestagskandidat der CDU für die Nieder-Lausitz, beim Präsidenten der Landeszahnärztekammer Brandenburg (LZÄKB), Dipl.-Stom. Jürgen Herbert, und dem Geschäftsführer der LZÄKB, Rechtsanwalt Björn Karnick. In der Lausitz und landesweit wird in den kommenden Jahren aufgrund der demographischen Situation eine kritische Situation erwartet. Etwa 50 Prozent der Zahnarztpraxen können schon jetzt nicht nachbesetzt werden. Seit vergangenem Jahr wird mit einer Ausbildung von Zahnärzten durch die (private) Medizinische Hochschule Brandenburg gegengesteuert. Doch das reiche nicht, weshalb von der Zahnärzteschaft ein staatliches Zahnmedizinstudium in Cottbus gefordert wird. Zudem können Chancen genutzt werden, Fachkräfte aus dem Ausland zu integrieren.

Voraussetzungen sind für alle ausländischen Zahnärzte Fachsprachtests sowie für Zahnärzte aus Drittländern die Kenntnisstandsprüfung zur Anerkennung des Berufsabschlusses. Mehr Kopfzerbrechen bereite den Zahnärzten allerdings der enorme Bürokratieaufwand zum Betreiben einer Zahnarztpraxis. Dies müsse wie in allen Bereichen der Gesellschaft auf den Prüfstand und deutlich angepasst werden, so der einhellige Tenor der Gesprächspartner.

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