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Aus jungem Cottbus könnte „Heidelberg des Ostens“ werden

Region | Von | 28. Januar 2022

Laura Staudacher aus Forst will als Gründerin der „Jungen Lausitz“ mit einem neuem Netzwerk den Strukturwandel im Osten wachküssen / Die FDP-Kreisvorsitzende setzt dabei auf „JoinPolitics“.

Laura Staudacher

Laura Staudacher (23) ist Gründerin eines Netzwerks „Junge Lausitz“, das sich am Dienstag in Cottbus findet. Foto: James Zabel

Region (Hnr.) Vor nicht langer Zeit schmückte ihr Wahlplakat unsere Orte. Die heute 23-Järige verfehlte den Einzug in den Bundestag knapp. Jetzt will Laura Staudacher aus Forst ihr Engagement für ihre Heimatregion mit „JoinPolitics“ verstärken: “Mein Ziel ist es, mit anderen jungen Menschen das Netzwerk ‘Junge Lausitz’ zu gründen. Wir wollen über die Zukunft der Region mitentscheiden,“ sagt sie. Ein Verein, der überparteilich für alle offen sein soll, gründet sich am kommenden Dienstag in Cottbus.
Aus ihrem Abiturjahrgang wollten fast alle weg aus der Lausitz, beklagt die junge Kreisvorsitzende der FDP Lausitz. “ Dabei brauchen wir gerade jetzt im Strukturwandel junge Menschen. Mir ist es nicht egal, wie es nach dem Kohleausstieg weitergeht.“ Sie erklärt: JoinPolitics gibt die Möglichkeit, ein Netzwerk der Chancen für die Region aufzubauen. „Der ideelle und finanzielle Support schafft uns Spielraum, zum Beispiel Zukunftswerkstätten mit praktischem Laborcharakter zu initiieren. Wir träumen von Cottbus als jungem Zentrum der brandenburgischen Lausitz, einem Heidelberg des Ostens“. Laura und ihre Freunde sind sich sicher: Hier bieten sich gute Möglichkeiten für Studium und Beruf, hier ist Spitzenforschung zu Hause, die Mieten sind attraktiv, die Lebensqualität hoch. „Cottbus ist eine Stadt, der man nicht den Rücken kehrt, sondern in die man hinzieht.“ Sie ergänzt: „Im besten Fall entwickeln wir hier in der Lausitz ein Modell, das andere Regionen mit ähnlichen Herausforderungen übernehmen können.“ Die Cottbuserin Laura Staudacher (als Kandidatin noch Schieritz) ist in der Lausitz aufgewachsen und nach einem Lehramtsstudium in Dresden in die Heimat nach Forst zurückgekehrt. Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Politik und promoviert nebenberuflich im Bereich der politischen Bildung.

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