
Mehrgenerationenhaus in der Obersprucke wird umfassend saniert / Barrierefreier Zugang:
Guben (ha). Am Donnerstag (26.3.) rollten die Bagger in der Goethestraße an, Freitag wurde der erste Spatenstich gefeiert. Das Pensum für die Bauleute ist enorm, denn noch vor den Sommerferien sollen die geplanten Maßnahmen rund um das Haus der Familie abgeschlossen sein.
Das Mehrgenerationenhaus, das vom Haus der Familie Guben e.V. mit Angeboten für Eltern mit Babys bis zu Senioren betrieben wird, bleibt während der gesamten Baumaßnahmen geöffnet und wird unverändert das breite Angebot absichern, so Geschäftsführerin Kerstin Leutert-Glasche. „Wir planen die Sanierung schon seit über vier Jahren. Bürgermeister Klaus-Dieter Hübner hat die längst fälligen Maßnahmen zusammen mit dem Landkreis Spree-Neiße auf den Weg gebracht.“ Für eine hohe sechsstellige Summe aus dem Förderprogramm Soziale Stadt, plus einem fünfstelligen Eigenanteil, wird jetzt das Außengelände umfassend neu gestaltet: Die Außenterrasse wird erneuert, ein neuer Zaun errichtet, das Kleinkinderareal erhält einen Wasserspielplatz und eine Kletterstrecke mit Bewegungselementen. Die Bühnenfläche wird multifunktionell neu gestaltet, so dass sie auch als Fußball-Kleinfeld genutzt werden kann, vor allem von den Kindern der Jugendfreizeit und der Schulstation. Denn das Haus der Familie ist eine anerkannte „Schule am anderen Ort“ in Kooperation mit der Europaschule. „Multifunktionell wird auch der Eingangsbereich. Der Fußweg zum Parkplatz wird gleichzeitig zu einer Laufstrecke“, so Kerstin Leutert-Glasche.
Der Eingangsbereich an der Goethestraße erhält zudem einen Vorbau, so dass das Haus aus den 1960er-Jahren endlich einen barrierefreien Zugang erhält. Für diese Baumaßnahme konnte der Träger zusätzliche Mittel des Bauministeriums akquirieren. „Damit wird der Eingang deutlich leichter für Menschen mit Kinderwagen oder Rollator und Rollstühlen erreichbar sein“, freut sich die Geschäftsführerin. „All diese Maßnahmen sind ein wichtiges Zeichen, denn wir können die Kinder nicht mit veralteten Anlagen und Gebäuden dafür bestrafen, dass die Zahl der Kinder zurück geht.“ Ein zweiter Bauabschnitt für ein Volleyballfeld wird derzeit diskutiert.
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