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Bedauern über Forster Krankenhauspläne - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Bedauern über Forster Krankenhauspläne

31. Januar 2014 | Von | Kategorie: Forst & Döbern |

Mehrheiten nach Potsdam? CTK-Klinikum und Stadt Cottbus bieten Gespräche auf Augenhöhe an
Region (mk). Hohe Wellen hat in der vergangenen Woche in Cottbus die Meldung geschlagen, dass die Stadt Forst die Mehrheitsanteile des städtischen Klinikums an ein Potsdamer Klinikum veräußern will. Die Pressestelle des Carl-Thiem-Klinikum äußert sich so zu diesem Vorhaben: Die Absicht der Stadt Forst, die Mehrheit der Anteile des Krankenhauses Forst an das Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam verkaufen zu wollen, haben wir mit Bedauern aus der Presse zur Kenntnis genommen. Zwischen dem Krankenhaus Forst und dem Carl-Thiem-Klinikum Cottbus besteht eine langjährige gute Zusammenarbeit, unter anderem auf den Gebieten Neonatologie (kinderärztliche Versorgung der in Forst geborenen Kinder), Mikrobiologie, Krankenhaushygiene und Tumortherapie.
Der Bürgermeister
„Seit Februar 2010 befanden sich nicht nur die beiden Krankenhäuser im Gespräch, auch auf Gesellschafterebene wurde gemeinsam beraten, wie eine mittel- und langfristige Kooperation zwischen dem Carl-Thiem-Klinikum Cottbus und dem Krankenhaus Forst zustande kommen könnte“, betonte CTK-Aufsichtsratsvorsitzender Holger Kelch, „leider ohne Ergebnis“.  Grundlage jeder Zusammenarbeit sollte nach Einschätzung von Prof. Steinhauer, Ärztlicher Direktor des CTK, dabei der Erhalt der medizinischen Grundversorgung durch das Krankenhaus Forst sein. Ergänzende Konzepte beinhalten eine Stärkung der Geriatrie. Leistungen, die das Forster Krankenhaus bisher nicht anbieten konnte, wie Endokrinologie, Angiologie oder Hämatologie könnten von Ärzten des CTK Cottbus im Forster Krankenhaus erbracht werden. Die von der Stadt Forst geplanten Strukturveränderungen führen zu keiner Stärkung  der bestehenden regionalen Strukturen des Gesundheitswesens in Südbrandenburg.
CTK Geschäftsführer
Das bestehende Netzwerk zwischen beiden Krankenhäusern wäre nun entgegen der jahrzehntelang gelebten engen Kooperation gefährdet.  „Wir hoffen, dass die Forster Stadtverordneten und der Bürgermeister, Herr Dr. Goldschmidt, sich der Tragweite einer Übernahme der Mehrheitsanteile des Krankenhauses durch das Klinikum Potsdam bewusst sind“, so der Geschäftsführer des CTK, Till Frohne. „Ist im Ernst geplant, dass Forster Patienten zur Behandlung nach Potsdam fahren müssen?“
Der Oberbürgermeister
„Wie schon bisher sind auch die jetzige Leitung der Carl-Thiem-Klinikum Cottbus gGmbH und ihr  Gesellschafter zu jeder Zeit zu Gesprächen auf Augenhöhe, auch über eine Ausweitung der institutionellen Zusammenarbeit zwischen beiden Krankenhäusern, bereit.“ sagt der Cottbuser Oberbürgermeister, Frank Szymanski.




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