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Brandenburgs SPD-Leitbilder Manfred Stolpe und Matthias Platzeck in der Medien-Kritik

Region | Von | 20. August 2003

Matthias Platzeck

Matthias Platzeck mit Denis Kettlitz bei “PolitPiano” in Cottbus.

Potsdam / Berlin (h). Während das Magazin “Focus” in seiner aktuellen Ausgabe Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe als wenig produktiven “Seelentröster” abstempelt, der “von Zauderern umgeben” ist und keine glückliche Hand in der Personalpolitik seines Bundes-Bau- und Verkehrsministeriums habe, wird dessen “Ziehsohn” Matthias Platzeck als Brandenburgischer Ministerpräsident in der parallelen Ausgabe des SPIEGEL regelrecht demontiert. Profillosigkeit und mangelnder Arbeitseifer werden dem freilich als Charmeur bekannten Landespolitiker vorgehalten. Er lasse Eifer im Aktenstudium vermissen und überlasse die landespolitische Initiative dem Chef der Staatskanzlei Rainer Speer. In Wortanspielung auf den Namen des Verhöhnten schreibt SPIEGEL, Platzeck (49) sei “das fröhlichste Placebo, das den Märkern verabreicht wurde.” Placebo, wörtlich aus dem Lateinischen übersetzt, heißt “ich werde gefallen”, als Bezeichnung dient es für “unwirksames Scheinmedikament.”
Anlass der Kritik war die Juni-Wahlumfrage. Im Land der Roten Adler, in dem die SPD 1994 die absolute Mehrheit hatte und wo auch 1999 SPD und CDU noch rund 13 Prozent trennten, liegen die Schwarzen und die Roten im Patt bei je 34 Prozent. Platzeck sei zwar populär, in den Sachfragen aber melde sich stets nur Schönbohm zu Wort. Der Innenminister frohlocke schon: “Brandenburg ist nicht gottgegeben sozialdemokratisch.”
Unterdessen hat Matthias Platzeck, der aus dem Urlaub zurückgekehrt ist, die Vorwürfe der Untätigkeit heftig zurückgewiesen. Seine Arbeitstage seien lang, der Terminkalender überfüllt. Womit wohl?

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