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Buchpremiere im Spreekino

Spremberg | Von | 6. Februar 2023

Spremberg (MB). Am 16. Februar 2023, feiert um 17 Uhr das Buch: „Spremberg/Grodk: Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft. Geschichten aus drei Erzählsalons“ im Spremberger Spreekino Premiere. Rund 20 Menschen aus Spremberg und Ortsteilen schildern auf mehr als 140 Seiten, aufgeteilt in vier Kapiteln, wie sich ihre Heimat und ihr Leben in den vergangenen Jahrzehnten wandelten und welche Perspektiven und Wünsche sie für die Zukunft der Stadt haben.
So erzählt ein ehemaliger Bergbau-Ingenieur, wie er zum Mitbetreiber eines Obdachlosenhauses wurde. Eine Sprembergerin beschreibt ihren Werdegang von einer Großhändlerin zur Integrationsbeauftragten. Und der
ehemalige Technische Leiter des Gaskombinats Schwarze Pumpe berichtet, wie er nach der Wende seinen Betrieb liquidieren musste und sich bis heute im Traditionsverein Schwarze Pumpe engagiert. Geteilt haben sie ihre Erinnerungen in drei Erzählsalons, die im Sommer und Herbst 2022 in Spremberg stattfanden. Die Veranstaltungen und das Buch sind Bestandteil des Projekts „Altersinnovationen“ (www.altersinnovationen.de) –eine Kooperation der Lausitzer Kommunen Guben und Spremberg mit der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU), die im Förderschwerpunkt „kommunen innovativ“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert wird (www.kommunen-innovativ.de). Die mündlichen Erzählungen wurden transkribiert, von Autoren der Berliner Firma Rohnstock Biografien aufgeschrieben, lektoriert und den Erzählenden zur Autorisierung vorgelegt. „Wir gehen davon aus, dass ältere Menschen, die viel Erfahrung im Erwerbsleben haben, über ein großes Wissen und mannigfaltige Kompetenzen verfügen“, sagt Projekt-Initiatorin Heike Jacobsen, Professorin für Wirtschafts- und Arbeitssoziologie an der BTU. „Durch eine Publikation wie diese wollen wir dazu beitragen, dass dieses Wissen, diese Kompetenzen sichtbarer werden. Sie sollten viel stärker in die Gestaltung der Zukunft der Region einbezogen werden. Wir müssen die Aufmerksamkeit auf die älteren Bürger und Bürgerinnen als Potenzial richten, statt nur zu beklagen, dass es vor Ort zu wenige jüngere Menschen gibt. Strukturwandel findet statt mit denjenigen, die jetzt in der Lausitz leben.“
Das Buch ist kostenlos über die Stadtverwaltung sowie die Tourist-Info in Spremberg zu beziehen.

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