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Cottbus: Feldversuch für die Friedrich-Ebert-Straße

Cottbus | Von | 14. Juni 2003

Bürgerdiskussion mit Für und Wider: Demnächst Durchfahrt von Nord nach Süd wieder möglich.
Cottbus (gg). Für ein halbes Jahr wird die neue Idee der Händler und der Stadtverwaltung getestet: Von Nord nach Süd und auch rechts herum aus der Virchowstraße ist die Friedrich-Ebert-Straße wieder befahrbar für jedermann. Das war der Konsens nach zwei Stunden Diskussion in der Bürgerversammlung mit Ordnungsdezernent Holger Kelch und weiteren Vertretern der Verwaltung am Mittwoch. Der Wunsch der Händler nach mehr Kundenfrequenz traf dabei auch auf Anwohnerbedenken hinsichtlich Lärm und Verkehrsdichte. Das war ein Grund, die Durchfahrt nicht von Süd nach Nord ebenfalls zu öffnen. „Die Straße könnte als Umfahrung für die zugestopfte Karl-Marx-Straße missbraucht werden“, so die Bedenken eines Anwohners.
Klare Abgrenzungen der Geh- und Radwege auf der ebenen Straße fordert Anwohner Joachim Skorna.
Das die Straße mehr Kurzzeitparkplätze benötigt, ist zwischen Anwohnern und Händlern unumstritten. In den nächsten Wochen muss allerdings mit jedem Einzelnen über das Wo und Wie der geplanten Markierung auf dem Gehweg gesprochen werden. Auch hier fordern die Anwohner ihr Recht auf freien Zugang zu Türen und Toren ein. Das es trotz aller Differenzen eine Veränderung in der Straße geben muss, versucht Helmuth Winzer, Sprecher der Händler, deutlich zu machen: „Die Friedrich-Ebert-Straße gehört zur City – sie soll keine ruhige Anwohnerstraße sein – Kunden und ein pulsierendes Leben müssen wieder hinein. Auch Grün vor jedem Schaufenster!“ Das die Chance der Straße vor allem in einem unverwechselbaren Angebot an Läden liegt, stellt eine junge Frau fest: „Es gibt hier so viele Unikate – vom Gelb bis zum Korbmacher – die leeren Schaufenster müssen mit mehr davon wieder gefüllt werden!“
Perspektiven gibt es auch für die Anbindung der Straße in Richtung Berliner Platz.
Katrin Günther vom Stadtplanungsamt: „Es läuft ein Work-shop, bei dem Ideen für eine Umgestaltung gesammelt werden!“ Frage aus der Runde: Nur wann werden die umgesetzt?

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