10. Öffentliche Ringvorlesung „Wassergespräch“.
Cottbus (I.A.) Die EU-Wasserrahmenrichtlinie stellt das Wohlbefinden von Organismen in den Vordergrund. Tagebauseen sollten dem Zustand ungestört natürlicher Seen nahe kommen. Extrem saure natürliche Seen gibt es in Europa nicht.
Deshalb stellt die Bewertung der Tagebauseen eine große Herausforderung nicht nur für Limnologen, sondern alle Wasserwirtschaftler in der Bergbau- folgelandschaft dar. Eine enge Zusammenarbeit der Gewässerökologen mit Wasserwirtschaft, Wasserchemie und -physik, Wasser- technik und Gewässer- und Einzugsgebietsmanagement ist gefragt. Ob künftige Wasserbeschaffenheit des Cottbuser Ostsees, ökologischer Wirkung von Säure, Sulfat und Eisen auf Organismen oder das Ablagern von Eisenschlämmen – ohne limnologische Zustandsanalyse und Prognose läuft nichts. Am Beispiel des Cottbuser Ostsees behandelt Referentin Prof. Dr. rer. nat. habil. Brigitte Nixdorf von der BTU Cottbus-Senftenberg Ihr Thema: „Zünglein an der Waage? – gewässerökologische Bewertung von Tagebauseen“. Wasser-Cluster-Lausitz e.V. lädt am Dienstag, 8. Mai, in den Hörsaal 2 im Lehrgebäude 1a auf dem BTU-Zentralcampus ein.







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