Angespannte Zuzugs-Lage / Berndt Weiße: meist motivierte junge Leute / Kinder als Sprachmittler:
Cottbus (hnr.) Sozialdezernent Berndt Weiße beschreibt für die Beteiligten in der Verwaltung und bei den Trägern eine angespannte Lage zur Bewältigung der Aufgaben zur Flüchtlingsaufnahme.
„Wir konnten den Bedarf an Unterkünften großenteils dezentral decken. Es gibt in Sandow und Schmellwitz gutes Nebeneinander mit den Einheimischen.“
Die Zuweisungszahlen steigen aufgrund der internationalen Lage. Für Cottbus gibt es jetzt erste Gruppeneinweisungen, so 25 junge Männer in der „Alten Welt“ Ströbitz. Von dort gibt es das Signal, die Ankömmlinge möglichst schnell ins Ortsteilgeschehen einzubeziehen. Das hält Weiße für realistisch: „Aus Syrien und Irak kommen meist junge Leute mit gutem Bildungsstand und der Absicht, sich schnell etwas aufzubauen.“ Als günstig erweise sich die Arbeit mit Familien. Kinder „lernen im Sandkasten“ und könnten sich innerhalb eines Monats so verständigen, dass sie ihren Vätern als Sprachmittler helfen, hat Berndt Weiße erfahren. Zur Zeit leben 90 Flüchtlingskinder in Cottbus.
Der Sozialdezernent freut sich über die Willkommens-Stimmung in der Stadt und die Unterstützung durch die GWC. In der Verwaltung müsse aber dringend personell aufgestockt werden.
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