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Cottbuser Ukraine-Drehkreuz jetzt unter Führung des Innenministeriums

Cottbus | Von | 14. April 2022

Über 1200 Ukrainer bleiben in Cottbus / Messehallen nicht mehr benötigt.

Cottbus (MB). Das Brandenburger Innenministerium und die Stadt Cottbus passen die gemeinsame Hilfe für Ukraineflüchtlinge am Drehkreuz in Cottbus an. Wie Staatssekretär Dr. Markus Grünewald und Oberbürgermeister Holger Kelch mitteilten, liegt die Versorgung Geflüchteter am Hauptbahnhof in Cottbus seit Montag vollständig in der Verantwortung der Zentralen Ausländerbehörde des Landes Brandenburg (ZABH). Diese arbeitet dazu weiterhin eng mit haupt- und ehrenamtlichen Helfern des Deutschen Roten Kreuzes vor Ort zusammen. Aufgrund der gesunkenen Flüchtlingszahlen ist auch die vorübergehende Unterbringung von Ukraineflüchtlingen in den Hallen der Messegesellschaft Cottbus nicht mehr notwendig.
Oberbürgermeister Holger Kelch: „Die Cottbuserinnen und Cottbuser haben für die Vertriebenen aus der Ukraine in den zurückliegenden Wochen Großartiges im Ehren- wie im Hauptamt geleistet und ein berührendes menschliches Gesicht gezeigt. Wir haben funktionierende Strukturen aufgebaut und zur Verfügung gestellt. Diese Einsatzbereitschaft werden wir weiterhin brauchen, denn mehr als 1.200 Menschen werden voraussichtlich länger in unserer Stadt bleiben, brauchen neben Unterkunft und Betreuung auch Arbeit, Schule, Kitaplätze. Das wird viel Kraft erfordern und auch die nötige finanzielle Unterstützung.“
Ankommende Flüchtlinge aus der Ukraine können am Drehkreuz weiterhin mit regulären Zügen der Deutschen Bahn oder per Bus zu Zielen innerhalb Deutschlands oder darüber hinaus weiterreisen. Als vorübergehende Unterbringung steht seit dem 11. April 2022 die Erstaufnahmeeinrichtung des Landes zur Verfügung.
In den Messehallen waren zuletzt jeden Tag bis zu 70 Menschen vorübergehend untergebracht. Die Halle bot insgesamt rund tausend Menschen Platz.

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