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Cottbuser Dresdener Straße ist stadtgeschichtlich interessant

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Cottbuser Dresdener Straße ist stadtgeschichtlich interessant

1. April 2016 | Von | Kategorie: Cottbus |

Cottbuser Dresdener Straße ist stadtgeschichtlich interessant

Das Sportzentrum gehört heute zu den modernsten Sportanlagen Brandenburgs und bietet optimale Bedingungen für alle Sportler

Sportzentrum ist Mittelpunkt der Trasse in den Süden / Blühende Arrangements und Tiermotive:
Cottbus (bw). Für die meisten Autofahrer ist die Dresdener Straße nur die günstigste Verbindung vom Cottbuser Zentrum in Richtung Spremberg und Bautzen. Wer sich aber mit der Historie dieser Ausfallstraße näher vertraut macht, wird auch hier ein Stück Stadtgeschichte antreffen. Die Häuser Nr. 72 bis 77 hinter dem „Breithaus“ fallen auf. Diese Gebäude wurden zwischen 1927 und 1931 erbaut. Auffallend sind dabei die harmonischen Ecklösungen mit den integrierten Handelseinrichtungen in der Nr. 77 und zur Leuthener Straße 36. In diesem Geschäft wurden einst Fleisch und Wurst, Lebensmittel, später Obst und Gemüse verkauft. Heute kann man hier wunderschöne Blumen zu allen Gelegenheiten erwerben. Inhaberin Elena Kortschik führt das Familiengeschäft und hat sich auf blühende Arrangements spezialisiert. „Großen Anklang finden auch unsere Tiermotive aus blühenden Blumen. Besonders für Kinder ist ein kleiner Teddy oder ein süßer Marienkäfer ganz aus Blumen ein besonderes Geschenk“, so die Chefin. An der anderen Ecke, in der Dresdener Straße 77, war seit 1934 eine Bäckerei, heute werden hier Elektrowaren angeboten.

 


Den Mittelpunkt der Straße bildet ganz offensichtlich das Sportzentrum. Bereits im August 1952 weihten Cottbuser Sportler das Areal ein und seit nunmehr fast 65 Jahren erfolgen ständig Erweiterungen, wird modernisiert und die Infrastruktur für Sportler und Besucher verbessert. Derzeit wird der Vorplatz zum Eingangsbereich erneuert und durch den milden Winter sind die geplanten Baumaßnahmen gut vorangekommen. Hier hat auch der Stadtsportbund seinen Sitz. Erst vor wenigen Monaten, im Juni des vergangenen Jahres, konnten Vorstand und Geschäftsführung auf das 25jährige Jubiläum ihres Wirkens für die Stadt Cottbus und alle Sportler zurückblicken. „Wir verstehen uns als Ansprechpartner unserer Mitglieder, das sind derzeit 145 Vereine mit über 22000 Sportlern in 70 Sportarten“, so Tobias Schick, Geschäftsführer. Der Stadtsportbund ist darüber hinaus für die Ausbildung der Übungsleiter und Trainer ebenso verantwortlich wie für die Weitergabe von Fördermitteln an Vereine der Stadt. „Nicht zu vergessen sind auch unsere Bemühungen bei der Unterstützung und Förderung im Bereich Kinder- und Jugendsport“, ergänzt Tobias Schick.
Ein weiteres markantes Gebäude ist das Vattenfall-Hochhaus, das 2004 erbaut wurde. Hier befand sich seit 1938 ein ausgedehntes militärisch genutztes Gelände. Nach 1945 übernahm die sowjetische Armee das Gelände und ab 1958 bezogen NVA-Angehörige das Areal. Seit 1990 wird das Gelände zivil genutzt. Es entstand das „Südeck“, ein Behördenzentrum, Wohnungen, Handels- und Dienstleistungseinrichtungen, Wohnungen und das Hochhaus des Energiekonzerns Vattenfall. Hinter der Hauptfeuerwache ragen mehrere Hubarbeitsbühnen in den Himmel. Hier ist der Sitz der Firma BAUTEC Baumaschinen & Hubarbeitsbühnen. Bereichsleiter Jörg Bandmann erklärt: „Wir vermieten und verkaufen unsere Geräte vom Mini-Bagger bis zum Großgerät für den Straßen- und Tiefbau an private und gewerbliche Interessenten ebenso wie an die Industrie. Unseren Mietpark haben wir erweitert und bieten damit auch unterschiedliche Hubarbeitsbühnen an.“
Die Dresdener Straße ist weit mehr als eine wichtige Verbindung der Cottbuser in den Süden. Hier haben Handel, Dienstleistung und Gewerbe einen festen Platz gefunden.




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