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Rücktrittsforderung - Märkischer Bote
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Cottbuser Kreiselternrat will personelle Konsequenzen

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Cottbuser Kreiselternrat will personelle Konsequenzen

26. März 2021 | Von | Kategorie: Cottbus |

Bildungsministerin Ernst wird „Ignoranz und Schlingerkurs“ vorgeworfen.

Der Cottbuser Kreiselternrat unter Vorsitz von Dr. Steffi Schillem hat in einem Brief an Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke den Rücktritt von Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) gefordert. Das Gremium geht auf Vorgänge seit den Schulschließungen vor einem Jahr ein. Wörtlich heißt es:
„Diverse schulische Gremien und andere Interessierte, die das Recht auf Bildung nicht nur als Lippenbekenntnis führen, hatten bereits vor den Sommerferien Konzepte für den Fall erneuter Schulschließungen eingefordert. Es wäre die Pflicht der Bildungsministerin gewesen, ein solches vorzulegen. Bis Mitte Dezember war nichts dergleichen geschehen. Als Brandenburg am 14.12.2020 in einen neuerlichen Lockdown ging, wurde weder den Eltern, noch den Lehrern, noch den Schülern die Möglichkeit eingeräumt, sich rechtzeitig auf die veränderte Lage einzustellen. Es folgte ein Kommunikations-Chaos, das seinesgleichen sucht.“ Eltern sind zornig: „Die Ministerin hat uns in zahlreichen Reden ihren Dank ausgesprochen. Wir sind an warmen Worten gänzlich uninteressiert. Was wir gebraucht hätten, wären praktikable Antworten auf drängende Probleme. Darauf warten wir noch heute.“
Ungeklärt, so weiter im Brief, bleibe: „Wie soll es an den Schulen weitergehen? Wie soll der verpasste Unterrichtsstoff aufgeholt werden? Was passiert in den Ferien? Was passiert mit Jungen und Mädchen, die unter Folgen des Lockdowns psychisch gelitten haben und leiden? Wie wird den Lehrern geholfen, mit dieser komplexen Situation umzugehen? Warum haben einige Schüler immer noch keinen Laptop, obwohl das Ministerium Unterstützung im vergangenen Jahr vollmundig zugesagt hatte? Und vor allem: Wann können wir mit einem Mindestmaß an Planbarkeit rechnen?
Zu großer Frustration führte die angekündigte ‘Teststrategie’ an Schulen, die binnen weniger Tage wieder in sich zusammengefallen ist. Die Ministerin hat erneut Schiffbruch erlitten und Schulen und Elternhäuser erneut in ein unzumutbares Chaos gestürzt.“
Die Briefautoren werfen Frau Ernst Ignoranz, permanenten Schlingerkurs und lebensfremdes Verhalten vor: „Wir nehmen mit Fassungslosigkeit zur Kenntnis, dass die Ministerin offenbar auch weiterhin bereit ist, Kinder, Eltern und Lehrer sehenden Auges an den Rand der Verzweiflung zu treiben.“ Der hier verdichtete Text schließt mit der Aufforderung an den Ministerpräsidenten: „Aus all diesen Gründen fordern wir Sie mit Nachdruck dazu auf, Bildungsministerin Ernst den Rücktritt nahezulegen und dieses Amt neu zu besetzen.“




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