Cottbuser Notaufnahme wird deutlich freundlicher

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Die neue Pflegedienstleiterin des CTK, Andrea Stewig-Nitschke (r.) überreichte am Mittwoch den acht Absolventen der Gesundheits- und Krankenpflege ihre Zeugnisse. Sie durften sich wie die 21 neuen Azubis erstmals in ein Goldenes Buch des Klinikums eintragen Foto: Ha.

Sofortinvestition in Anbau und Umgestaltung für patientenfreundlicheren Anlaufpunkt:
Cottbus (ha). Neben den laufenden Baumaßnahmen in dem neuen Haupteingang und funktionellen Kern des Carl-Thiem-Klinikums (Haus 7, 62 und 63) wird die Notaufnahme noch in diesem Jahr deutlich umgebaut und um 300 Quadratmeter Fläche vergrößert. „Die Räume sind dunkel, die Patienten werden am geschlossenen Schalter befragt, Patienten liegen auf dem Flur – das muss sich grundlegend ändern“, kündigte Geschäftsführer Dr. Andreas Brakmann am Mittwoch an. 2,5 Millionen Euro werden in zwei neue Seitenflügel und in die Gestaltung einer hellen besser strukturierten Notaufnahme investiert. Über zwei Parallelflure werden in gut einem Jahr sowohl selbst ankommende Patienten, auch die zur KV RegioMed Bereitschaftspraxis möchten, als auch Liegend-Patienten per Rettungswagen gezielter und schneller zu behandelndem Personal geleitet.
Für kurze Wege und problemlosen Halt sorgt ein neues dreietagiges Parkhaus direkt vor der Notaufnahme mit 240 Stellplätzen. Dafür nimmt das Klinikum zusätzlich drei Millionen Euro in die Hand.
Im Vergleich zu den Investitionen in die Häuser 7, 62 und 62 sind dies aber eher kleine Positionen. „Vom Land erhalten wir jährlich zwei Millionen für Geräteersatz und 1,5 Millionen Pauschal für Invetitionen. Als größter und zentraler Versorger des Landes kann diese Summe nicht das letzte Wort sein“, kündigte Dr. Andreas Brakmann bevorstehende Verhandlungen mit der Gesundheitsministerin Diana Golze an. Mit den Bettenhäusern 1 und 2 und der Strahlentherapie sind weitere hohe Investitionen in naher Zukunft nötig. Doch zuvor werden voraussichtlich im Herbst 2016 der neue Haupteingang und das Parkhaus eingeweiht.