Cottbuser Staatstheater geht in die Stadt

Spielplan 2026/27 beginnt mit neuem Leitungsteam, Ideen und Premieren.

Cottbuser Staatstheater geht in die Stadt
Der designierte Intendant und Operndirektor Berthold Schneider (mit Mikrofon) konnte neben den Vorhaben der einzelnen Sparten auch auf die „Spielstätte Stadt“ als Ort der Begegnung in Cottbus verweisen Foto: BW

Cottbus (bw). Am Dienstag, 9.6., stellte Berthold Schneider, designierter Intendant und Operndirektor, sowohl neue Mitglieder der künstlerischen Vorstände als auch den Spielplan 2026/27 des Cottbuser Staatstheaters vor. Gemeinsam mit einem neu aufgestellten Leitungsteam – darunter die Schauspielleitung mit Anica Happich und Timofey Kulyabin, die leitende Schauspieldramaturgin Olga Fedyanina, Roman Dolzhanskiy und Johannes Lange (für die SPIELSTÄTTE STADT), Generalmusikdirektor Alexander Merzyn, der stellvertretende Operndirektor Tomo Sugao und der neue Chefdramaturg für Musiktheater, Ballett und Konzert Thomas Fiedler sowie die Ballettdirektion mit Inma López und Stefan Kulhawec – entwickelt Intendant Berthold Schneider das Haus als offenen Ort weiter, der sich aktiv in die Stadtgesellschaft hineinbewegt. „Mit künstlerischer Dynamik und einer besonderen Nähe zur Stadt werden wir auch außerhalb unseres Hauses zu erleben sein“. Dafür wird Cottbus als Ort der Begegnung durch die von Johannes Lange, Künstlerischer Leiter Spielstätte Stadt, mit besonderen Aktivitäten aufwarten.

Insgesamt stehen 17 Premieren in den Sparten Schauspiel, Musiktheater und Ballett, ergänzt durch acht Philharmonische Konzerte und mehrere Reihen von Sonderveranstaltungen im Spielzeitheft. Dabei werden spartenübergreifende Projekte und Formate neue Ideen einbringen. So wird bereits am 26. September die Eröffnungspremiere „Romeo und Julia“ sowohl vom Schauspiel als auch vom Musiktheater, dem Ballett und dem Philharmonischen Orchester gestaltet. Der „Cottbuser Erzählsalon“, Matineekonzerte, die Reihe „Kompass Kantine – Gespräche, Porträts und Musik“ sowie Angebote für die Jüngsten, Kitas und Schulen sind nur eine Auswahl weiterer Vorhaben.

„Die Auslastung der vergangenen Theatersaison betrug 73 Prozent“, so die Kaufmännische Geschäftsführerin Natalja Pastian-Gause, mit dem Hinweis, dass nach nunmehr zehn Jahren entsprechend des neuen Saalplanes eine Erhöhung der Eintrittskartenpreise um 10 Prozent vorgenommen wird. Das Ensemble dieser Spielzeit wird mit seinen 467 Mitarbeitern auch weiterhin das Große Haus am Schillerplatz zum Zentrum schöner, unterhaltsamer und anregender Erlebnisse werden lassen.

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