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Das Cottbuser Ostsee-Wasser rückt immer näher

23. Juni 2017 | Von | Kategorie: Cottbus |

Das Cottbuser Ostsee-Wasser rückt immer näher

Unter Anleitung durfte Ministerin Kathrin Schneider den Bagger für den Baubeginn des Ostsee-Einlaufes steuern
Foto: TRZ

LEAG errichtet Einlaufbauwerk in Lakoma / Flutungsbeginn für Spätherbst 2018 geplant.

Cottbus-Lakoma (trz). Sie ist 145 Meter lang, liegt großteils unter der Erde und soll bis zu fünf Kubikmeter Wasser pro Sekunde in den künftigen Cottbuser Ostsee leiten. Anfang Juni ist der erste Spatenstich für eine Rohrleitung inklusive des dazugehörigen Einlaufbauwerks im Cottbuser Ortsteil Lakoma erfolgt. Damit rückt der Beginn der Flutung wieder ein Stückweit näher. Von Ende 2018 bis in die Mitte des kommenden Jahrzehnts sollen insgesamt 280 Millionen Kubikmeter Wasser in den ehemaligen Tagebau Cottbus-Nord geführt werden, der im Dezember 2015 planmäßig ausgelaufen war.
Wann genau der endgültige Wasserstand erreicht sein wird, vermag heute noch niemand mit Bestimmtheit zu sagen. Zu viele Faktoren spielen dabei eine Rolle. Doch auf eines können sich die Lausitzer verlassen. „Wir entnehmen aus der Spree nur so viel Wasser, wie es die Verhältnisse zulassen“, erklärte LEAG-Vorstand Uwe Grosser. Das kostbare Nass wird künftig von der Spree über den Hammergraben zum Ostsee geleitet.
Erdmassen-Millionen
Indes läuft die Umgestaltung des Tagebaus Cottbus-Nord zum Cottbuser Ostsee weiter auf Hochtouren, wie die LEAG-Referentin für Tagebauplanung, Birgit Schroeckh, bestätigt. So sind von den notwendigen 17 Millionen Kubikmetern an Erdmassen, die umgelagert werden müssen, bereits elf Millionen abgetragen worden. In den kommenden Monaten soll weiter der künftige Seeboden, der noch etwas zu hoch liegt, abgetragen werden. Damit erfolgt hauptsächlich die Verfüllung der ehemaligen Kohlebahnausfahrt. Das Ufer von Lakoma in Richtung Norden soll bis Ende 2017 gestaltet werden.




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