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Den Neuanfang in der Heimat wagen - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Den Neuanfang in der Heimat wagen

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Den Neuanfang in der Heimat wagen

24. März 2016 | Von | Kategorie: Region, Job & Karriere |

Den Neuanfang in der Heimat wagen

Die gelernte Töpferin Anja Liebig ist vor gut einem Jahr zurück in den Spreewald gekommen. Mit der Eröffnung einer eigenen Töpferei hat sie sich einen großen Traum erfüllt Foto: Jennifer Hnyk

Lausitz immer attraktiver für Rückkehrer / Unternehmensnachfolge als Einstieg:
Region (ysr). Jetzt über Ostern nutzen wieder viele die freien Tage, um von überall her aus Deutschland und auch über die Landesgrenzen hinaus zurück in die Heimat zu kommen. Um bei ihren Familien und Freunden zu sein, pendeln einige oft sogar regelmäßig alle paar Wochen und öfter zwischen ihrem aktuellem Wohnort und ihren Lausitzer Wurzeln. Nicht selten wächst mit jeder Heimfahrt der Wunsch, wieder zurückzukehren, doch damit steht auch die Frage, finde ich einen Job, der zu mir passt?
Ein Blick auf die Arbeitsmarktzahlen suggeriert eine Fülle an offenen, sozialversicherungspflichtigen Stellen. Doch es gibt auch andere Möglichkeiten beruflich Fuß zu fassen.
Unter dem Dach der Initiative Zukunft Lausitz können sich Gründungswillige bis 30 Jahre kostenlos, professionelle Unterstützung für den Schritt in die Selbstständigkeit holen. Seit Ende 2015 gehört auch der Bereich Unternehmensnachfolge zu den Aufgaben  des Projekt-Teams. „Viele kleine wie mittelständische Betriebe wurden mit der Wende gegründet. Der Bedarf nach qualifizierten wie interessierten Übernahmekandidaten ist derzeit groß wie nie“, weiß Marcel Linge, Projektleiter. Letztlich ist dieser Weg eine attraktive Alternative zur Neugründung, von der beide Partner profitieren können. Unternehmer wissen ihr „Lebenswerk“ in guten Händen und die neuen Geschäftsführer haben die Chance auf einen bestehenden Kundenstamm wie eingespielte Strukturen zuzugreifen.
Die Gründe zurückzukehren sind vielfältig, das wissen auch die Coaches der Zukunft Lausitz, die zum Teil ebenfalls diesen Weg gegangen sind, so auch Franziska Kretzschmar. Sie würde es nach eigener Aussage immer wieder so machen. „Und so richtig war man eigentlich nie weg“, lacht die junge Mama. Sie schätzt das sehr gute Bildungs- und Kulturangebot, die Nähe zur Natur und vor allem zur Familie. Die Unterstützung, die sie so erfährt ist unbezahlbar, weiß sie.
Auch Anja Liebig hat sich in der Gründerwerkstatt in Cottbus beraten lassen, entschied gemeinsam mit ihrem Mann, dass jetzt kurz vor der Einschulung ihrer kleinen Tochter der richtige Zeitpunkt für eine Rückkehr gekommen ist. Acht Jahre war die gelernte Töpferin in der Schweiz. Seit einem Jahr ist sie wieder im Spreewald beheimatet, hat eine eigene Töpferei eröffnet und ist sehr glücklich über diesen Entschluss.




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