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Der Stadt Cottbus blüht etwas

Cottbus | Von | 23. Juni 2017

Indische Kastanie aus dem Himalaya steht jetzt im Spreeauenpark / Stadt prüft Baumolympiade.

Cottbus (mk). Buchen, Eichen, Erlen, Eschen, Fichten, Linden und Birken – viele Städte und Gemeinden pflanzen immer die gleichen heimischen Bäume. Vielfalt sieht anders aus, findet Prof. Helmut Rippl, Vorsitzender des Kuratoriums des Queen-Auguste-Victoria-Park e.V. Er schenkte am Dienstag der Stadt einen ganz besonderen Baum: eine indische Kastanie aus dem Himalaya. Dieser Baum zählt zu den schönsten blühenden Bäumen der Welt, sagt der Fachmann. Zu finden ist sie nun im Cottbuser Spreeauenpark. Die Stadt Cottbus prüft derzeit, welche Voraussetzungen notwendig sind, um sich an der „Olympiade der schönen Bäume“ zu beteiligen. Das ist ein europäischer Wettbewerb des gemeinnützigen Europäischen Werkes für Kultur, Kunst und Natur „Queen-Auguste-Victoria-Park e.V.. Im Rahmen dieser Olympiade können Bürger der Stadt ihrer Geburt, ihres Wohnortes oder ihrer persönlichen Sympathie einen oder mehrere Bäume stiften. Nach deren Stiftung entscheidet die Stadt, ob sie die jeweiligen Baumstiftungen annimmt und wohin die neuen Bäume gesetzt werden.
Ginge es nach dem Prof. Helmut Rippl, würden überall in Cottbus und vor allem an Brücken wie beim Fürsten Pückler, markante Bäume stehen. Er sagt: „Wenn sie in die Gesichter der Welt und die Gesichter ihrer Stadt blicken, dann sehen sie bei allen Menschen nicht gleiche, sondern verschiedene, andere, bunte Gesichter. Auch die Bäume haben verschiedene Gesichter; es gibt über 1500 Arten und Gattungen, doch viele Städte setzen in ihre Straßen statt Vielfalt immer die gleichen Baum-Gesichter. Dieser sportliche Wettbewerb soll den Städten mehr Vielfalt und buntere Gesichter bringen.“ Bei der Anpflanzung nichtheimischer Arten geht es aber keineswegs allein um Schönheit. Es geht auch darum, verdeutlicht der Professor, sich auf die Klimaveränderung vorzubereiten. Nur wer heute Arten aus wärmeren Ländern pflanzt, wisse morgen, wie diese mit dem Klima klarkommen. In Cottbus gut zurecht kommt der Gingko-Baum.



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