
Zwanzigtägige Vollsperrung der Ortsdurchfahrt der B169 ist seit Mittwoch aufgehoben:
Klein Oßnig (mk). Während Unternehmer des Ortes und Berufspendler die Straßenfreigabe herbeigesehnt haben, werden sicherlich viele Klein Oßniger die Ruhe ohne Autos genossen haben. Oder doch nicht? Eher nicht, erklärt Torsten Wiemer vom Landesbetrieb für Straßenwesen. Die Bauausführende Firma hatte nur zwanzig Tage Zeit, um die Asphaltdeckschicht der Ortsdurchfahrt zu erneuern, die Fahrbahnränder zu sanieren sowie die Borde und die umlaufenden Pflasterstreifen der beiden Verkehrsinseln zu erneuern.
Die Baulänge in der Ortslage betrug 750 Meter. Um den sportlichen Zeitplan einzuhalten, mussten die Bauarbeiter teilweise die gesamte Tageszeit ausnutzen. Bis 21.30 Uhr waren die Arbeiter mitunter tätig. Erschwerend kam hinzu, erklärt Torsten Wiemer, dass unter der Asphaltschicht die alte Reichsstraße mit ihrem Kleinsteinpflaster und darunter eine Packsteinlage als Tragschicht die Asphalterneuerung aufhielt. Insgesamt wurden 38 Zentimeter Asphalt neu eingebaut und die Bereiche darunter bis zu 1,50 Meter tief ausgekoffert.
Insgesamt sind für diese Arbeiten 500 000 Euro investiert worden. Seit Mittwoch um 17 Uhr rollt der Verkehr hier wieder.








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