
Zwei Burger Unternehmerinnen unterstützen ein Ehrenamtsprojekt für sterbenskranke Menschen.
Region ( MB/jk) Der Brandenburger Wünschewagen, ein speziell umgebauter Krankentransportwagen, ist ein gemeinnütziges Ehrenamtsprojekt des ASB–Landesverbandes Brandenburg e. V. und erfüllt sterbenskranken Menschen jeden Alters mit einer Reise an den Ort ihrer Wahl einen letzten großen Wunsch. Über ein soziales Netzwerk haben Yvonne Scherbatzki, Inhaberin der Suppenbar „Poliwka“ und Sandy Krüger, Inhaberin des Naturkostladens „Priroda“ von diesem Projekt erfahren und waren sofort davon angetan. Die engagierten Burger Unternehmerinnen haben auf ihrem 1. Burger Wichtelmarktes in der vergangenen Vorweihnachtszeit die Besucher fleißig „am Rad drehen“ lassen. Insgesamt 366,36 Euro sind im Spendentopf gelandet. Die Wichtelmarkt‐Organisatorinnen haben die Spendenaktion zum Jahresende 2016 ausklingen lassen und stolze 400 Euro eingesammelt.
In Form eines symbolischen Schecks haben sie am 3.Mai die Summe an Jürgen Haase, ehrenamtlicher Projektleiter und ASB‐Landesgeschäftsführer sowie an Trixi Kaiser‐Klopfleisch und Silke Friese, ehrenamtlicheHelferinnen übergeben. Und es soll nicht die letzte Spende der beiden sein.
Als kleine Dankesgeste überreichte Trixi Kaiser‐Klopfleisch handgefertigte „Wünschewagen‐Mäuse“, die eine Cottbusser Seniorengruppe häkelte. Die liebevoll umhäkelten Nussschalen im Wünschewagenblau freuen sich stets auf ihre neuen Besitzer und umgekehrt. „Mäuse gegen Mäuse“ sozusagen. Jürgen Haase: „Das Wünschewagenteam bedankt sich sehr herzlich bei Yvonne Scherbatzki und Sandy Krüger. Wir freuen uns sehr, dass sie das Projekt auch weiterhin unterstützen möchten. Der Wünschewagen braucht viele engagierte Partner an seiner Seite, damit er weiterhin von Fahrt zu Fahrt rollen kann. So unterstützen im Süden Brandenburgs auch die regionalen ASB Gliederungen aus Lübben, Lübbenau/Vetschau, Cottbus und Senftenberg unser brandenburgweit einmaliges Projekt.“
Elf Wunschfahrten wurden seit dem Start im September 2016 bereits realisiert, acht weitere sind geplant.
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