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Die Straßen erstrahlen zwischen den Lichterketten und Elchschlitten in Cottbus - Märkischer Bote
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Die Straßen erstrahlen zwischen den Lichterketten und Elchschlitten in Cottbus

12. Dezember 2014 | Von | Kategorie: Cottbus |

Die Straßen erstrahlen zwischen den Lichterketten und Elchschlitten in Cottbus

Franziska Sinske und fleißige Mitglieder der Lutherkirchengemeinde haben viel zu tun, den Innenraum des Gotteshauses nach den Baumaßnahmen herzurichten

Spremberger Vorstadt-Straßen ziert Weihnachtsschmuck / Lutherkirche auf Festtage vorbereitet:
Cottbus (bw). Entlang der Thiemstraße haben vor allem Institutionen, Firmen und Unternehmen ihre Büro- und Verwaltungsräume. Wenn man aber in die Seitenstraßen abbiegt oder sich in die erst vor wenigen Jahren entstandenen Eigenheimsiedlungen etwas abseits der Hauptstraßen in der Spremberger Vorstadt begibt, spürt man schon die kommende Weihnachtsfreude. Da gibt es Leuchtschlangen an den Bäumen in den Vorgärten zu bewundern, am Abend sieht man leuchtende Lichterketten-Schlitten, von Elchen gezogen, auf der noch grünen Wiese auf den Schnee warten und Schwibbögen erstrahlen hinter so manchem Fenster. Ob ihre Besitzer wissen, dass der Schwibbogen von den Bergleuten aus dem Erzgebirge stammt und eine Tradition aus dem 18. Jahrhundert darstellt? Er symbolisiert den Himmelsbogen und die auf dem Bogen aufgesetzten Lichter waren Ausdruck der Sehnsucht der Bergleute nach Tageslicht, das sie vor allem in den Wintermonaten oft über Wochen nicht zu Gesicht bekamen; zum Arbeitsbeginn am frühen Morgen war es noch dunkel, und nach dem Ende der Schicht am Abend war die Sonne bereits untergegangen. Heute findet man sie eben nicht nur im Erzgebirge, in ganz Deutschland stehen sie in vielen Fenstern.
Für die Gemeindemitglieder der Lutherkirche gibt es bis zu den Weihnachtstagen viel zu tun. Noch haben nicht alle Handwerker nach den mehrmonatigen Restaurierungsarbeiten ihr Werkzeug eingepackt. Die Außengerüste sind zwar zum großen Teil abmontiert, einige Restarbeiten am 1913 erbauten Gotteshaus stehen aber noch aus. „Jetzt bereiten wir im Innenraum alles für die Festtage vor“, so Pfarrer Stefan Aegerter. Hier haben sich schon einige Mitglieder der Gemeinde daran gemacht, Bänke und Borde abzuwischen, Böden und Teppiche staubzusaugen und den Altarraum herzurichten.
Am morgigen 3. Advent ist von der heutigen Unruhe und Geschäftigkeit nichts mehr zu spüren. Und wenn am nächsten Dienstag (16.12.) das Adventskonzert mit dem Chor und der Instrumentalgruppe der Cottbuser Waldorfschule um 18 Uhr beginnt, erstrahlt die Luther-Kirche in neuem Glanz. Das wird ein schönes Weihnachten werden.




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